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Was haben wir hier verloren?

BOCHUM „Mein München – Was haben wir hier verloren“ fragt „Die Bairishe Geisha“ zum Auftakt des Impulse Festivals im prinz regent theater. Das fragten sich auch die Zuschauer.

Ein japanesk folkloristischer, New Wave gespritzter Heimatabend war ihnen versprochen worden. Doch wie die drei Frauen und die beiden Musiker ihre Stadt in einer musikalischen Prozession vorstellen, ist trotz einiger guter Ideen vor allem langweilig.

Sicher können wir jenseits des Weißwurstäquators Beiträge wie über die Radlfurten in der Stadt nicht genügend würdigen. Und dass es ein Klischee ist, dass sich in München alles um Brezn, Leberkäs und Weißbier dreht, kann kaum ein Lächeln hervorlocken. Per Video kann verfolgt werden, wie das Dreigestirn der Münchner Theaterszene das Innere der Bavaria ersteigt und endlos auf Holzfiguren durch den Wald fährt. Manche Idee, wie die von der salzigen Theresienwiese und vom Eichhörnchen als Gründungstier Münchens kann da schon eher gefallen – genauso wie der feine von allerlei Instrumenten begleitete Gesang. „Jetzt bin ich müd‘, jetzt will ich heim“, heißt es am Ende. So ist es – oder vielleicht doch lieber ein Weißbier trinken?  

  Da kann es ja nur besser werden. Bis zum 2. Dezember werden in Bochum Inszenierungen aus der Off-Szene gezeigt.  Am Freitag gastiert "Das Helmi", am Samstag Jerome Bel, der eine der beiden internationalen Produktionen beisteuert, die außerhalb der Konkurrenz zu sehen sind.

www.festivalimpulse.de

 

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