Überschwemmung in Bochum

Wasserschaden: Wird Justizzentrum pünktlich fertig?

BOCHUM Ein gewaltiger Wasserschaden bedroht die Fertigstellung des 146 Millionen Euro teuren Justizzentrums in Bochum. Ein Schlauch sei geplatzt und habe große Teile des Untergeschosses zentimeterhoch unter Wasser gesetzt, teilte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) am Donnerstag mit.

Wasserschaden: Wird Justizzentrum pünktlich fertig?

Die Baustelle für den Neubau des Justizzentrums in Bochum: Ein gewaltiger Wasserschaden bedroht die Fertigstellung des 146 Millionen Euro teuren Baus.

In dem Gebäude sollen Landgericht, Amtsgericht, Arbeitsgericht und die Staatsanwaltschaft künftig unter einem gemeinsamen Dach ihrer Arbeit nachgehen. Die Übergabe des Gebäudes an die Justiz war für Ende des Jahres geplant, doch das sei angesichts der Überschwemmung jetzt „sehr ehrgeizig“.

Schlauch am Wochenende geplatzt

Von den Wasserschäden sei auch die Haustechnik betroffen, teilte der BLB mit. Wie hoch der entstandene Schaden sei, stehe noch nicht fest. Die Überschwemmung sei erst am Montag entdeckt worden. Der Schlauch sei wohl am Wochenende geplatzt, doch blieb der Vorfall trotz eines eingesetzten Wachdienstes zunächst unentdeckt. 

Große Teile des Untergeschosses, in denen sich früher das Gymnasium befand, stehen einige Zentimeter hoch unter Wasser. "Der BLB NRW Dortmund setzt alles daran, die Auswirkungen des Wasserschadens zu minimieren", so der BLB in einer Mitteilung. Sofort wurde das Wasser abgepumpt. Der BLB NRW klärt derzeit den Schaden und die schnellstmögliche Schadensbeseitigung mit den betroffenen Baufirmen.

Mit Material von dpa