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Wenn das Leben die Aufgaben stellt

Schulministerin Barbara Sommer (re.) informierte sich gestern über das Bochumer Forscher-Projekt.

Wenn das Leben die Aufgaben stellt

HOFSTEDE Sarah, Saskia, Ahmed und ihre Mitschüler lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Hoher (Ministerin-)Besuch hin, prominenter Gast her.

von Von Thomas Aschwer

07.11.2007

Die drei Kinder aus der vierten Klassen beschäftigt eigentlich nur eine Frage: „Wozu braucht man Hefe im Brotteig?“Für die Auflösung haben die Forscher aus der 4. Klasse starke Partner an ihre r Seite - künftige Chemielehrer und sogar eine Professorin von der Ruhr-Uni. „Es geht in der Naturwissenschafts AG um viele Dinge, die uns im täglichen Leben begegnen“, sagt Dr. Katrin Sommer. Ein Ansatz, der bei den Kindern bestens ankommt. „Die Arbeitsgemeinschaft ist das beste von der Schule“, sagt Sarah und findet in ihrer Arbeitsgruppe deutliche Zustimmung. Wie schnell sich Kinder für Naturwissenschaften begeistern lassen, war bereits bei den so genannten Forscher Ferien deutlich geworden. Jeden Morgen hatte sich in den Herbstferien die Gruppe an der Schule getroffen, um gemeinsam zur Ruhr-Uni zu fahren und hier zu forschen. Jetzt setzen die Kinder diese Arbeit in der Schule fort. Keine Selbstverständlichkeit, denn ein derartige Projekt ist im normalen Unterrichtsplan nicht vorgesehen. Zum Glück gibt es die Telekom-Stiftung. Mit 70 000 € unterstützt sie diese Initiative. Gut angelegtes Geld, wie gestern der Stiftungsvorsitzende Dr. Klaus Kinkel bei seinem Besuch in Bochum eindrucksvoll feststellte. Und auch Schulministerin Barbara Sommer fand lobende Worte: „Die Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ist besonders in der Grundschule wichtig, denn nur auf diese Weise können wir frühzeitig eine effektive Nachwuchsförderung betreiben.“ Bleibt nur die Frage, warum nicht mehr Kinder so gefördert werden? Es wäre eine gute Investition in die Zukunft! 

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