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Wer Laub verbrennt, zahlt Bußgeld

WITTEN Immer wieder wenden sich Anrufer mit der Frage an die Kreisverwaltung, ob Gartenabfälle verbrannt werden dürfen. "Nein" - so lautet in all diesen Fällen zunächst die eindeutige Antwort.

Unter Beachtung strenger Auflagen sind allerdings Ausnahmen möglich. Wer verbrennen möchte, benötigt dafür eine Einzelfallgenehmigung. Zuständig sind je nach Fall die kreisangehörigen Städte oder der Kreis.

Wer seine pflanzlichen Abfälle ohne Genehmigung verbrennt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Um sich diesen Ärger zu ersparen, sollten die vorhandenen legalen Entsorgungsangebote genutzt werden. Bei kleineren Mengen ist die Biotonne oder die Eigenkompostierung geeignet.

Genehmigung nur unter Auflagen

Die Städte sind Ansprechpartner, wenn die Gartenabfälle von landwirtschaftlich oder erwerbsgärtnerisch genutzten Grundstücken kommen. In allen anderen Fällen ist der Fachbereich Umwelt des Ennepe-Ruhr-Kreises zuständig. Generell gilt: Eine Genehmigung gibt es nur dann, wenn alle Auflagen erfüllt werden können.

Dazu zählen beispielsweise folgende Mindestabstände: 200 Meter von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, 100 Meter von baulichen Anlagen, soweit diese nicht innerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen errichtet sind, 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen.

Größere Mengen können an der Umladeanlage, Bebbelsdorf 73, abgegeben werden. Die PKW-Pauschale beträgt zehn Euro. für Privatpersonen sind diese montags bis freitags von 13 bis 16.30 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

 

Weitere Informationen erteilt die Kreisverwaltung unter Tel.. (0 23 36) 9 3 24 77 oder (0 23 36) 93 24 93.

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