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AFG-Bibliothek als Lernzentrum

WERNE Das Anne-Frank-Gymnasium hat seine Schulbibliothek zu einem Selbstlernzentrum ausgeweitet. Damit dieses während der Schulzeit geöffnet sein kann, sollen Eltern die Aufsicht übernehmen. Am Dienstag trafen sich 20 Eltern, die das Projekt unterstützen wollen.

AFG-Bibliothek als Lernzentrum

Freiwillige Eltern der Schüler des Anne-Frank Gymnasiums werden zukünftig in der Bibliothek Aufsicht führen. In dem neuen Selbstlernzentrum der Schule werden diese den Kindern eine bessere Lernatmosphäre ermöglichen.

Mit den Eltern soll dieser Schritt gegangen werden, nicht mit Lehrern. So präsentiert das Anne-Frank Gymnasium das neue Selbstlernzentrum. Hierzu trafen sich am Dienstag, um 18 Uhr rund 20 Eltern, die sich an dem Projekt beteiligen möchten.

"Wir brauchen die Hilfe von freiwilligen Elternteilen, die durch ihre Aufsicht in der Bibliothek den Kindern eine angenehme Lernatmosphäre schaffen. Nur so können diese auch gut lernen", so Birgit Berendes, die als Lehrerin und Leiterin das Projekt am Jahresanfang ins Leben gerufen hatte.

Eltern zur Mitarbeit aufgerufen

Durch einen schulweiten Rundbrief sprach sie Eltern direkt auf ihre Mitarbeit an. "Wir sind sehr froh, da wir auch hofften, ungefähr so viele Helfer zu finden", berichtete Berendes. Da Lehrer auf Dauer keine Zeit entbehren können, auf die Schüler aufzupassen, wurden Eltern gesucht. Diese werden sich im 14-tägigen Rhythmus abwechseln. Jedes Elternteil wird jeweils zwei Schulstunden, also ungefähr 90 Minuten in der Bibliothek anwesend sein.

Für die Ausleihe von Schulbüchern sind aber weiterhin Schüler der Schule verantwortlich. Für das Lernzentrum wurde auch ein Computer angeschafft.

Internet-Anschluss

Mit diesem wird es Schülern in der Bibliothek ermöglicht, in Freistunden oder Pausen Referate oder Hausaufgaben direkt in der Schule zu bearbeiten. Hierbei helfen neben einigen Lern-Softwares auch Fachbücher und ein Internet-Anschluss. Allerdings wurde auch eine Sitzecke erweitert und eine neue eingerichtet.

Das Gymnasium wurde finanziell mit 2500 Euro von der Gelsenwasser AG gesponsert. "Es ist schade, dass dieses Zentrum hauptsächlich nur von Oberstufenschülern genutzt werden kann, da nur diese Freistunden haben. Die Schüler aus der Sekundarstufe I dürfen es aber natürlich genauso nutzen", so Berendes.

Durch die Einweisung der Eltern von Birgit Berendes kann das Selbstlernzentrum endlich am Anfang des neuen Schuljahres beginnen. "Ein sehr guter Zeitpunkt", meint Berendes, "den die Schüler fragen jetzt schon, wann sie endlich an den Computer dürfen!"

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