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Ahornbaum zur Taufe

WERNE Der Bürgerwald wächst und wächst: Bei der zweiten Pflanzaktion setzten die Teilnehmer weitere 25 Bäume ein - diesmal auf einem neuen Feld an der Pagensstraße, wo der zweite Teil des Waldes wachsen soll.

Ahornbaum zur Taufe

Bürgermeister Rainer Tappe und Monika Schlüter eröffneten die zweite Baumpflanzaktion.

Zahlreiche Autos säumen an diesem Samstagnachmittag den seitlichen Grünstreifen. Menschen in Gummistiefeln, die Kapuze tief in das Gesicht gezogen, mit Regenschirmen in der Hand oder den Spaten geschultert, wandern den aufgeweichten Feldweg Richtung Wiese, die für den zweiten Teil des Bürgerwaldes vorgesehen ist. 25 Jungbäume von Ahorn über Buche bis Eiche, liegen, wie mit dem Lineal gezogen, in mehreren Reihen.

Die Pflanzlöcher für die Bäume sind bereits ausgehoben. Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs haben die Pflanzaktion sorgfältig vorbereitet. "Wo mag unser Baum wohl hinkommen?", das fragen sich die ersten Pflanzwilligen, als sie die Wiese erreichen. Der Regen hat etwas nachgelassen. Die Sonne bricht mehr und mehr durch, und Bürgermeister Rainer Tappe eröffnet offiziell die Aktion.

Wasserpfützen in den Löchern 

"Angießen werden wir die Bäume wohl nicht zu brauchen", scherzt der Verwaltungschef, angesichts der kleinen und größeren Wasserpfützen in den Löchern. Monika Schlüter lüftet das Geheimnis, wo nun jeder seinen Baum findet. Sie verteilt weiße, eingeschweißte Karteikarten, auf denen außer dem Standort im Feld, der Name des Pflanzers und natürlich der Pflanzanlass stehen. "Wir wollen jedem Bürger die Möglichkeit geben, aus ganz persönlichen Gründen einen Baum zu pflanzen", betont Dezernentin Monika Schlüter.

Bäume mit Geschichten

    Um den ersten Baum auf der Wiese (Platz A1) rankt sich natürlich auch eine Geschichte: Sascha Markewitz und Frank Bispinghoff drückten zusammen die Schulbank, genossen gemeinsam die Junggesellenzeit und sind inzwischen beide verheiratet. Markewitz wurde im Juni Vater einer Tochter, und Bispinghoff ist  als bester Freund Patenonkel des Kindes. Der überraschte die junge Familie mit einem Ahornbaum als Taufgeschenk.

Nach der "anstrengenden Arbeit" stärkten sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen, und Vertreter der Waldschule Cappenberg informierten über ihre Arbeit.

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