Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Assmann-Gutachten zu Haupt- und Realschule wirft neue Fragen auf

WERNE Das Assmann-Gutachten sollte Fragen zur Zukunft von Haupt- und Realschule in Werne klären. Doch stattdessen wirft das Papier nach seiner Vorstellung neue Fragen auf. Antworten fehlen. Die Lokalpolitiker ihrerseits neue Fragen stellen - an den Gutachter. Aber was sagen die Leiter der betroffenen Schulen?

Assmann-Gutachten zu Haupt- und Realschule wirft neue Fragen auf

Die Zukunft der Realschule steht noch in den Sternen. Das Assmann-Gutachten wirft neue Fragen auf.

„Da ist noch vieles zu klären“, befand CDU-Fraktionsvorsitzender Paul-Heinz Kranemann. Die Union hatte sich für die Weiterführung des Schulbetriebs am Fürstenhof eingesetzt, um an der Bahnhofstraße ein Schulzentrum entstehen zu lassen. „Die Entscheidung will gut überlegt sein“, so Kranemann, der befürchtet, dass die gesamte Schuldiskussion der Stadt Werne schaden könnte: „Deshalb müssen wir alle ins Boot holen und uns die nötige Zeit nehmen.“

Sein SPD-Amtskollege Karl-Friedrich Ostholt sah es ähnlich: „Alle Politiker haben unisono erklärt, dass man unter diesen Umständen keine konkrete Maßnahme ergreifen kann.“ Die Fraktionen haben nun eine Woche Zeit, um Fragen zu formulieren und sie an den Gutachter zu schicken. Das Hauptproblem ist laut Erstem Beigeordneten Lothar Christ, dass die drei untersuchten Varianten nicht vergleichbar sind: „Das Gutachten geht von unterschiedlichen Voraussetzungen beispielsweise für einen Neubau oder die Sanierung der alten Gebäude aus.“ Hier müsse erst Klarheit herrschen, „ehe wir mit konkreten Zahlen arbeiten können“, so Christ.

Die betroffenen Schulen zeigten sich skeptisch. „Wir wissen nicht, wo wir bleiben“, befand Ursula Jahn-Gilles. Die Leiterin der Leiterin der Konrad-Adenauer-Realschule will sich in einem Brief an die Eltern wenden, um etwaige Ängste zu entkräften: „Es wird keine Entscheidung ad hoc geben.“ Und egal, wie diese Entscheidung letztendlich ausfällt: „Das neue Modell braucht Zeit, um zu wachsen.“ Ginge es nach ihr, soll der aktuelle Status quo bestehen bleiben. „Schließlich weiß niemand, wie sich die Schulpolitik des Landes entwickeln wird.“

In die gleiche Kerbe schlägt der Leiter der Hauptschule am Windmühlenberg, Hubertus Steiner: „Die Politik muss wissen, was sie will, ehe man eine Entscheidung trifft. Wir sind grundsätzlich für alles offen.“ Ziel müsse ein zukunftsfähiges Schulmodell sein – ob mit Haupt- oder Mittelschule, liege nicht in seinem Ermessen. „Aus der Wünsch-dir-was-Phase bin ich schon lange raus.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Maut-Säule an der B54 in Werne

Blau-grüne Säule überwacht Maut, nicht die Geschwindigkeit

Werne An der B54, kurz vor der Grenze zu Herbern, entsteht momentan eine automatische Mautkontroll-Säule. Das Fundament ist schon fertig. Obwohl sie wie eine Blitzer-Säule aussieht: Die Geschwindigkeiten misst sie nicht.mehr...

Umbau am Moormannplatz Werne

Vorbereitungen für Sanierung am Moormannplatz laufen auf Hochtouren

Werne Der nächste Abschnitt der Innenstadtsanierung Werne steht an. Derzeit laufen intensive Vorbereitungen rund um den Moormannplatz. Wahrscheinlich geht’s im Juli los. Und im nächsten Jahr folgt Abschnitt Nummer 3.mehr...

Grundschulen und Religions-Unterricht

Nach der Wienbrede-Schließung gibt‘s in Werne nur noch katholische Grundschulen

Werne Wenn die Wienbrede-Schule Ende Juli dieses Jahres schließt, bleiben nur drei katholische Grundschulen übrig. Da stellt sich die Frage: Und was ist mit den evangelischen Schülern?mehr...

A1: Unfall und Stau

A1-Sperrung aufgehoben, Stau löst sich langsam auf

Werne/Kamen Auf der Autobahn 1 hat es am Freitag, 20. April, im Berufsverkehr gekracht. Offenbar erlitten bei dem Unfall in Fahrtrichtung Köln mehrere Menschen Verletzungen. Die Autobahn ist mittlerweile wieder frei, der Stau fließt ab.mehr...

Tarif-Streit am Solebad Werne

Solebad: Verdi droht in Sachen Tarif-Verträge mit Aktionen

Werne Das Vorhaben der Gesellschafterversammlung des Solebades, die künftige Belegschaft unter Tarif zu bezahlen, ruft die Gewerkschaft Verdi auf den Plan. Bezirkssekretär Christian Berger kündigt Aktionen an. Er ist kampferprobt.mehr...

Trickbetrug an Seniorin

Drei Trickbetrügerinnen bringen Seniorin um ihren Schmuck

Werne. Ein Trickbetrügerinnen-Trio hat eine 78-jährige Wernerin um ihren Schmuck gebracht. Die Täterinnen gingen so raffiniert vor, dass ihr Opfer nichts bemerkt hat. Erst ein Nachbar wurde aufmerksam.mehr...