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Wichtiges Gerichtsurteil

Auch bei angeleinten Hunden sind Halter haftbar

WERNE Einmal kurz nicht aufgepasst und schon gibt's 3000 Euro Strafe: Eine Fußgängerin aus Lünen hat vor Gericht Schadenersatz erstritten, nachdem sie ein angeleinter Hund angesprungen hatte. Ein Urteil, das Signalwirkung haben könnte. Wir haben uns in Werne umgehört - hier löst das Urteil bei Hundeführern keine Panik aus.

Anfang Mai hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden: Die Frau, die den Hund ausführte, habe trotz Leine die Verkehrssicherungspflicht verletzt. Sie hätte das Hochspringen des Tieres durch "einen hinreichend sicheren Griff von vornherein vermeiden müssen", heißt es. Schafft sie das nicht, ist sie als Hundeführerin haftbar.

Schadenersatzklage erfolgreich

Von Hund angesprungen: Lünerin siegt vor Gericht

LÜNEN Beim Spazierengehen auf einmal mit einem großen Hund auf Augenhöhe? Einer Lünerin ist das Ende April 2013 in Brambauer passiert. Sie verletzte sich nach dem Sprung des 50 Kilo schweren Hundes leicht, klagte auf Schadenersatz. Das Oberlandesgericht Hamm hat ihr jetzt Recht gegeben.mehr...

Barbara Quack bietet seit dreieinhalb Jahren den "Leinenservice Werne" an. Da sie der einzige gewerbliche Anbieter ist, ist sie so gut beschäftigt, dass sie keine neue Kundschaft annehmen kann. Sie geht teilweise mit bis zu fünf Hunden gleichzeitig spazieren.

In all der Zeit sei ihr noch nie passiert, dass einer der Hunde einen Passanten verletzt hat: "Aber ich bin mir dem Risiko bewusst", sagt sie. Deshalb bitte sie entgegenkommende Fußgänger an engen Stellen des Öfteren, zu warten und sie vorbeigehen zu lassen. Selbst ärgere sie sich oft über andere Hundehalter. Viele wüssten nicht, wie sie mit ihren Hunden richtig umgehen müssen. 

Was deckt die Versicherung ab?

Im Fall des Gerichtsbeschlusses aus Lünen musste die Hundeführerin für den Cane Corso einer Bekannten haften - weil sie auf der Straße für ihn verantwortlich ist. Barbara Quack hat für ihre Dienstleistungsfirma eine Betriebshaftpflicht abgeschlossen. Außerdem müsse man immer prüfen, was die Versicherung des Hundes genau abdeckt. "Ich kann nie die Hand für die Tiere ins Feuer legen", sagt die 43-Jährige. Ein kategorischer Haftungsausschluss als Folge des Gerichtsurteils kommt für sie aber nicht infrage.

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