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Unterwegs mit dem Rucksack

Australier sind die coolsten Menschen

WERNE Im September 2011 brachen Lisa Feldmann und Svenja Kersting in das Abenteuer ihres Lebens auf: Neun Monate lang bereisten die Werner Mädels Australien und Neuseeland. Ein Erlebnis, das den beiden eine neue Sicht auf die Dinge bescherte.

Australier sind die coolsten Menschen

Lisa Feldmann (l.) und Svenja Kersting waren neun Monate in Australien und Neuseeland unterwegs.

"Wir haben andere Lebenseinstellungen kennen gelernt", schwärmt Lisa Feldmann vor allem von den Australiern: "Die coolsten Menschen der Welt. Sie sind entspannt und sicher, dass immer alles klappt."

Wobei das natürlich auch in Australien kein Naturgesetz sein kann. "Aber es gibt trotzdem immer ein strahlendes Lächeln, man kann die Wärme der Menschen spüren."Kontakt zu den Familien

Den intensiven Eindruck gewannen die beiden 20-Jährigen durch den Kontakt mit Familien, bei denen sie kostenlos unterkommen konnten. "Im Gegenzug haben wir zum Beispiel bei der Hausarbeit geholfen", berichtet Svenja Kersting. Außerdem verdienten sich die Wernerinnen bei den Bäckern der "Bagel Boys", bei "Mango Dave" auf dem Markt und im Hotel von Taupo - auf Vermittlung von Vivian Hett, einer weiteren Wernerin "down under" - ihr Reisegeld.Als Leitfaden diente dabei das "Wwoofing-Buch", mit dem die Mädels ihre nächsten Arbeitgeber schnell ausfindig machen konnten. Bei aller Begeisterung für das Leben auf der anderen Seite der Welt - es gab auch Dinge, die die angehenden Studentinnen vermisst haben.

"Klingt blöd, aber deutsche Sauberkeit wäre schon schön gewesen", sagt Lisa mit Blick auf die Zustände mancher Badezimmer. "Außerdem fehlten unsere Familien und Freunde. Und deutsche Schokolade."

Trotzdem ist die Empfehlung eindeutig: "Wer kann, sollte das auch machen. Ein einmaliges Erlebnis." Anfängliche Bedenken, ob die Sache mit der Jobvermittlung und der Unterkunft klappen würde, hätten sich schnell zerstreut. "Tatsächlich war die Reise um Längen besser, als wir uns das vorgestellt hätten."

Daran konnte auch der Einbruch in das Auto der beiden kurz vor Abreisetermin in Neuseeland nichts ändern. "Eigentlich sind die Neuseeländer sehr freundlich. Die schließen nicht mal ihre Haustüren ab", sagt Lisa mit einem Lächeln. Im Grunde waren die Wernerinnen nach ihrer Reise und den vielen Eindrücken erstmal sprachlos.

 

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