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Bezirksausschuss: Bolzplatz nicht finanzierbar, Probleme mit Nahversorgung und DSL

STOCKUM Die Nahversorgung in Stockum und das DSL in Horst standen zwar nicht auf der Tagesordnung, sorgten aber in der Sitzung des Bezirksausschusses am Donnerstagabend in der Kardinal-von-Galen-Schule für Gesprächsbedarf.

Bezirksausschuss: Bolzplatz nicht finanzierbar, Probleme mit Nahversorgung und DSL

Nach dem Vorschlag der Verwaltung, sollen in den Haushalt 2009 rund 60 000 Euro für die DSL-Versorgung Horsts eingestellt werden.

"Es gibt keinen Telekommunikations-Anbieter, der eine Leitung nach Horst legen will", stellte Dr. Ralf Wagner vom Kommunalbetrieb Werne klar. Die Zahl potenzieller Nutzer sei zu gering. "Wenn beispielsweise eine Leitung für 100 Nutzer gelegt wird, es aber nur 30 Nutzer werden, rechnet sich der Aufwand nicht."Stadt muss 60 000 Euro selber tragen

Deshalb müsse die Stadt einen Teil dieses Risikos selber tragen - rund 60 000 Euro, die für den nächsten Haushalt angemeldet werden sollen. "Wenn das Geld sicher ist, können wir einen Auftrag ausschreiben", erklärte Wagner. Immerhin: Die Rückmeldung der DSL-Anbieter erlaube es nun, sich um Gelder aus dem NRW-Fördertopf zu bewerben. "Bei 160 unterversorgten Kommunen wird von den 1,2 Millionen Euro nicht viel übrig bleiben." Ein ähnliches Problem besteht beim Thema Nahversorgung: "Wir können niemanden zwingen, sich in Stockum anzusiedeln", entgegnete der Erste Beigeordnete Lothar Christ auf Anfragen von Anita Stork (UWW) und Petra Klimek (SPD). Beide hatten sich über mangelnden Informationsfluss beschwert: "Die Bürger sprechen uns an, und wir können ihnen nichts sagen." Christ äußerte Verständnis, erklärte aber auch, dass es "nichts Neues" zu berichten gäbe.Sanierung des Bolzplatzes gerät ins Stocken

Keine Diskussionen gab es beim Bau des Kreisverkehrs an der Knüvenstraße. Die Kosten in Höhe von 11 500 Euro werden durch die Haushaltsstelle für Infrastrukturmaßnahmen finanziert. Die Sanierung des Bolzplatzes an der Kardinal-von-Galen-Schule gerät hingegen ins Stocken: Rund 34 500 Euro müssten dafür aufgebracht werden - selbst bei einer Halbierung der Kosten durch Reduzierung der Fläche sei die Maßnahme laut Dr. Wagner nicht zu finanzieren. Da sich alle Ausschussmitglieder über die Bedeutung des Platzes einig waren, soll nun über alternative Finanzierung nachgedacht werden.

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