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CDU-Stadtverbände trafen sich zum Wirtschaftsgespräch

WERNE Es durfte schon als eine Art Signal gewertet werden, dass die drei CDU-Stadtverbände Lünen, Selm und Werne am Freitagabend ins BMW-Haus Schmidt in Werne zum Wirtschaftsgespräch eingeladen hatten. Bekanntlich ist gerade die Automobilindustrie von der weltweiten Finanzkrise betroffen.

CDU-Stadtverbände trafen sich zum Wirtschaftsgespräch

Sprachen über den Mittelstand: Wilhelm Jasperneite (3.v.r.), Laurenz Meyer (4.v.r), Hartmut Schauerte und Gastgeber Eric Schmidt (2.v.l.).

Sie stand denn auch im Mittelpunkt des Hauptvortrags, den vor gut 70 Gästen der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, hielt. Schauerte, auch Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand und Unions-Bundestagsabgeordneter, ging auf die Dramatik der Finanzkrise ein: „So etwas hat die Welt noch nicht gesehen.“

Er zeigte sich aber auch optimistisch, dass insbesondere Deutschland und der deutsche Mittelstand die Probleme meistern werden: „Die deutsche Wirtschaft ist stabil und kerngesund.“ Allerdings müsse die grassierende Angst überwunden werden, auf dem Finanzsektor traue keiner dem anderen. „Die Käufer kaufen nicht, die Investoren investieren nicht“, fasst Schauerte zusammen. Wenn der Schock erst einmal überwunden sei, stehe Deutschland wieder ganz oben.

Zudem habe Deutschland das Glück, dass hierzulande der familiengeführte Mittelstand die Wirtschaft trägt und nicht die recht unberechenbaren Großen. „Der Mittelstand wird von dem gerade neu formulierten Erbschaftssteuergesetz profitieren“, sagte Schauerte und ging damit auf ein weiteres hochaktuelles Thema ein. Deutlich mehr vom anstehenden Wahlkampf geprägt war die Rede des gerade nominierten Wahlkreiskandidaten für den Bundestag, Laurenz Meyer. Er hielt ein Plädoyer für neue Industrieansiedlungen. „Und seien sie noch so umstritten, wie etwa das Trianel-Kraftwerk in Lünen“, so Meyer.

Er sprach sich zudem für eine Laufzeitenverlängerung der Kernkraftwerke aus und warf insbesondere den Grünen vor, keine Antworten auf die wichtigsten energiepolitischen Fragen zu haben. Auf die Wahlen stimmte auch Wernes CDU-Stadtverbandsvorsitzender und designierter Landratskandidat Willi Jasperneite die Mittelständler ein. Die CDU habe im Kreis Unna erstmals eine reelle Chance, die Macht zu übernehmen. „Dafür muss gekämpft werden.“

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