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David Stammer: Aufstehen nach dem Kniefall

WERNE Es war einer dieser Momente, vor denen sich jeder Fußballer fürchtet. Ein ganz normaler Zweikampf, eine einzige unsaubere Bewegung, dann der Schmerz - das Kreuzband ist durch. Für David Stammer vom Werner SC ist dieser Schrecken noch frisch. Ein Porträt.

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David Stammer: "Die Ärzte sagen, dass ich nach der Reha wieder angreifen darf."

Der Schreckens-Moment: Co-Trainer Sascha Abdinghoff (r.) und ein Mitspieler stützen David Stammer.

Der 29-Jährige Offensivspieler des A-Ligisten erlebte am Sonntag (9. November) die unschöne Variante des Kreuzbandriss. "Das war sehr, sehr schmerzhaft", berichtet Stammer, der noch im Rettungswagen mit Morphium versorgt werden musste. Die endgültige Bestätigung der bösen Befürchtung traf ihn wie der Schlag. "Jetzt bin ich ein halbes Jahr weg. Und das, wo ich gerade in bisschen Tritt gekommen bin", sagt der Versicherungskaufmann mit brüchiger Stimme.

Erster Kreuzbandriss bereits mit 14 Am Dienstag wurde er im St. Christophorus-Krankenhaus operiert. Rund eine Stunde dauerte der Eingriff, bei dem die Ärzte Oberschenkelsehnen zu einem neuen Kreuzband im rechten Knie zusammenflickten. Für Sportmediziner ein Routine-Eingriff, für Hobby-Sportler ein schmerzhafter Einschnitt in ihre liebste Freizeitbeschäftigung.

David Stammer weiß, wie sich der Leidensweg nach einem Kreuzbandriss anfühlt. Mit 14 knallte es im linken Knie. Was für den agilen Kreativspieler kein Hindernis war, eine ordentliche Amateurfußballer-Laufbahn hinzulegen.

Der "Werner Junge" begann in der F-Jugend beim VfL, wechselte zu den Sportfreunden, wo er erste Schritte im Seniorenbereich unternahm. In seiner Zeit beim SV Stockum wurden größere Nachbarklubs auf Stammers Qualitäten aufmerksam. Zwei Jahre war er für die SpVg. Bönen in der Landesliga am Ball, bevor er über die Stationen SV Südkirchen und abermals Stockum zum WSC wechselte. "Meinem Heimatverein", wie der 29-Jährige sagt.

Stammer: "Ohne Fußball kann ich nicht leben" Er glaubt an eine positive Zukunft für den aktuellen A-Liga-Zweiten. "Über kurz oder lang wird dieser Verein wieder eine Klasse höher spielen", sagt Stammer. Er selbst will dabei mithelfen, sobald er wieder fit ist. "Die Ärzte sagen, dass ich nach der Reha wieder angreifen darf", sagt der zweitbeste WSC-Torschütze der laufenden Saison (fünf Treffer).

Denn eines steht für ihn fest: "Ohne Fußball kann ich nicht leben." Seit seinem sechsten Lebensjahr gehört der Sport zu seinem Alltag. Umso schwerer fällt es, knapp zwei Monate vor seinem 30. Geburtstag mit kaputtem Knie nur zuschauen zu dürfen.

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