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Denkzettel an den Frieden

WERNE Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Marktplatz fand erstmals auch unter Beteiligung von Jugendlichen statt.

Denkzettel an den Frieden

Auf dem Weg zur Kranzniederlegung am Ehrenmal im Steintorpark. Vertreter der Stadt und der Vereine.

Nach einem Rückblick in die Geschichte des Volkstrauertages und seiner Bedeutung heute, übergab der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Zielonka das Wort an Marius Möller. Der Student las Auszüge aus seiner Facharbeit „Zwangsarbeiter in Werne von 1943 bis Kriegsende“, die er 2005 als Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums verfasste.

Pfarrer Hartmut Marks stellte in seiner Gedenkrede die „Ehrfurcht vor dem Leben“ in den Mittelpunkt und die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde verteilten „Denkzettel“ mit einem Zitat aus dem Römerbrief: „Ist‘s möglich, soviel an Euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“

Schüler lasen Gedichte, Männer sangen Lieder

Schüler Jonas Iven las das Gedicht „Frieden“: „Frieden ist wie eine Blume. Die Saat dazu liegt im Menschen ...“ Musikalisch umrahmten der Männergesangverein Werne 1904 und der Posaunenchor die Gedenkfeier, an der neben Bürgern, Vertreter der Stadt, Fahnenabordnungen der Werner Vereine und des Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr teilnahmen.

Später schloss sich der gemeinsame Zug zum Ehrenmahl am Südring mit der Niederlegung der Kränze von der Stadt, der Reservisten und der Schützengilde.   Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Seit 1952 wird er zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

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