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Der Reiz des Jackpots

WERNE Die häufigst gestellte Frage im Lottolädchen von Michaela Kattenbusch: Wie spielt man eigentlich Lotto? Der Jackpot-Wahn greift um sich: 38 Millionen sind zu gewinnen, soviel wie noch nie. Deshalb strömen auch die Werner in die Lotto-Annahmestellen.

Der Reiz des Jackpots

Andrea Reimann brachte ihr "Maskottchen", Enkelsohn Noel Paul mit zum Lottospielen.

„Eigentlich spiele ich nicht Lotto, doch dieses Mal hat es mich gereizt“, so kam Anke Molitor gestern Vormittag zur Lottoannahmestelle und spielte nach zehn Jahren wieder einen kompletten Schein. „Viele kommen ganz unbedarft zur Kasse und lassen sich erstmal das Ausfüllen des Lottoscheins erklären“, schmunzelt Inhaberin Michaela Kattenbusch.

Die nächste Frage ist dann meist: Und was kostet eigentlich eine Reihe? Molitor zumindest spielte gestern Vormittag den kompletten Schein, und sie weiß auch schon, was sie mit dem Geld als aller erstes machen wird. „Der Dachboden muss ausgebaut werden“, so hat sie den Gewinn zu einem Hundertstel schon mal verplant. Monika Tschechne spielt regelmäßig, daher auch gestern Vormittag.

Kreuzchen oder Kreise?

Einen der Scheine füllte sie in Team-Arbeit mit ihrer Freundin Anja Illing aus. „Du machst Kreuzchen, dann mach ich Kreise“, so gingen beide aufs Ganze und spielten alle Reihen, Super 6 und Spiel 77. „Wenn, dann wollen wir alles“, lachte die 29-Jährige und fühlte sich schon halb als Gewinnerin. „Mit dem Geld fahr' ich in Urlaub, kaufe mir ein Häuschen und unterstütze dje Kinderklinik in Münster“, so soll ein großer Teil auch gespendet werden.

Gewinn verteilen

An ihre ganze Familie würde Andrea Reimann, die gestern ihr Maskottchen, den neun Monate alten Enkelsohn Noel Paul, beim Lottospielen dabei hatte, den Jackpot verteilen. „Doch verraten wird nichts“, soll der Supergau geheim bleiben.

Mehr Lottospieler als sonst

Viermal soviel kamen am Mittwoch, als der Topf mit 30 Millionen schon Lottogeschichte schrieb, zu Elas Lottolädchen. Dieses Mal werden es noch mehr, erwartet Kattenbusch den großen Ansturm und hat sich gerüstet. „Heute werden alle an Bord sein“, zitierte sich die komplette Mannschaft zum Dienst und ließ sich vorsorglich noch mehrere Kartons mit Lotto-Scheinen kommen. Selbst hat sie natürlich auch gespielt: „Das mache ich schon gewohnheitsmäßig, jeden Mittwoch und Samstag“. 

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