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Fußball: Landesliga 4

Der Werner SC trifft auf Spitzenreiter Borussia Emsdetten

Werne Der Werner SC muss in der Landesliga bei Spitzenreiter Borussia Emsdetten ran. Nur bei einer hundertprozentigen Leistung habe sein Team überhaupt eine Chance zu bestehen, weiß WSC-Trainer Lars Müller.

Der Werner SC trifft auf Spitzenreiter Borussia Emsdetten

Damit sich Marvin Stöver (l.)und seine Teamkameraden in Emsdetten behaupten können, müssen alle Spieler an ihr Leistungsmaximum gehen. Foto: Foto: Helga Felgenträger

Selbst wenn seine Mannschaft das Maximum an Leistung raushole, garantiere das noch keinen Erfolg. „Das ist wie gegen Herbern. Ein Bonusspiel für uns“, sagt Müller. Mit einem 2:2 auswärts wie im Derby wäre der WSC-Trainer dann sicher auch zufrieden. Sein Team kann in Emsdetten bestehen, davon ist Müller überzeugt, weil: „Wir deutlich weiter sind, als in den ersten Spielen gegen die Topteams. Und weil wir in Ahaus gezeigt haben, wie es geht.“ Da gewann das Team am zweiten Spieltag überraschend mit 3:0.

Überhaupt Tore zu erzielen, dürfte aber die große Schwierigkeit werden. Erst elf Gegentreffer in 14 Spielen zeigen, warum die Borussia bei 35 Punkten neun Zähler Vorsprung vor dem zweitplatzierten SV Mesum hat. „Sie bekommen wenig Tore. Das ist der Schlüssel für eine Meisterschaft“, sagt Müller. Die Abwehr sei dafür derzeit gar nicht mal hauptverantwortlich, verrät Emsdettens Trainer Roland Westers: „Es ist kein Geheimnis, dass wir ein 4-2-3-1 spielen. Und in dem System arbeiten die vier Offensiven momentan wahnsinnig nach hinten. Das ist bei Stürmern nicht immer garantiert, aber aktuell läuft das überragend.“ Überhaupt habe er eine eingeschworene Mannschaft beisammen. „Die kommen alle granatenmäßig miteinander aus. Da ist keiner dabei, der irgendwie rausfällt“, sagt Westers. Viel coachen müsse er derzeit gar nicht. „Wir bereiten uns vor, und wenn es ernst wird, fängt Kapitän Niklas Melzer die Jungs ein“, sagt Westers.

Wenn überhaupt macht ihm vor dem Spiel gegen Werne nur die Gesamtkonstellation Sorgen, dass sein Team aufgrund des eigenen Punktekontos zu leichtfüßig auftreten könnte. „Wenn im Umfeld die Erwartungshaltung gilt, das man gegen Werne schon mit links gewinnen würde, ist das gefährlich“, sagt der Trainer. Ihm sei durchaus bewusst, dass der WSC seit fünf Spielen ungeschlagen ist.

Über dem Strich

Für Werne ist das letzte Spiel der Hinrunde der Auftakt in drei harte Partien bis zur Winterpause. Danach folgen die Rückspiele gegen Münster und Ahaus. Eine Wunsch-Ausbeute hat Lars Müller nicht. „Nach Emsdetten machen wir einen Schnitt. Egal wie das Spiel ausgeht, nach der Hinrunde werden wir über dem Strich stehen“, sagt Müller. Mit dem Wissen, dass man, bei einem Sieg aus den ersten sechs Spielen der Saison, besser hätte punkten können und trotzdem nicht auf einem Abstiegsplatz steht, könne man die Aufgaben bis zur Winterpause ganz ruhig angehen. „Und beim Tabellenführer kann man auch mit 100 Prozent Leistung verlieren. Das ist uns auch klar“, weiß Müller.

Personell muss der WSC-Trainer wie in der Vorwoche auf Stürmer Dominik Hennes verzichten. Der ist wie Tobias Jücker beruflich verhindert. Marvin Bruland und Oliver Winter sind mit Oberschenkelproblemen keine Alternativen. Kapitän Chris Thannheiser und Daniel Durkalic plagen Adduktoren- und Rückenprobleme. Die Folgen des Werner Kunstrasens. Ihre Einsätze sind fraglich. Für Henry Poggenpohl kommt ein Einsatz nach Bänderriss noch zu früh. Bei Emsdetten fehlen zwei wichtige Stützen des Teams: Spielgestalter Marcus Meinigmann und Rechtsaußen Karl Hoffmann fallen verletzt aus.


Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr, Walter-Steinkühler-Stadion, Rheiner Str. 210, 48282 Emsdetten

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