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Fußball-Kreisliga A

Die Spiele von Sonntag in der Vorschau

KREISGEBIET Welche Spiele stehen am Sonntag, 3. Juni, an in der Lüdinghausener Fußball-Kreisliga A? Wann ist Anpfiff? Wer sind die Favoriten? Hier finden Sie Antworten.

Die Spiele von Sonntag in der Vorschau

Die Partien fand bereits am Donnerstagabend statt. kommen Sie zum Spielbericht.

Der zuletzt gut aufgetretende SC Capelle trifft auf Tabellenführer Westfalia Wethmar. Trainer Kurt Gumprich sieht seine Mannschaft zwar als Außenseiter, doch hat er sich trotzdem vorgenommen, den Platz am Cappenberger See nicht als Verlierer zu verlassen. „Wir werden vernünftig dagegen halten und ich bin guter Dinge, dass in Wethmar was möglich ist, weil ich uns nicht so schwach einschätze, dass wir da untergehen“, gibt sich der Capeller Coach selbstbewusst. In der Tat überzeugten die Capeller auch in den letzten drei Spielen, in denen sie immer zu Null spielten.  

Personell bleibt die Situation des SCC nahezu unverändert. Neben den üblichen Verdächtigen fällt beim Sportclub nun auch noch Daniel Bartel aus, der momentan in Amerika weilt. Dafür kehrt nach fast dreimonatiger Verletzungspause wieder Christian Töpper zum Team zurück.

Kassiert Seppenrade im 28. Spiel das 100. Gegentor? Bitter, aber realistisch. Senden als Tabellensechster ist eindeutiger Favorit.

Dank der hohen Schlappen der Borker Reserve gegen Eintracht Werne und BW Alstedde und dem eigenen 5:1-Sieg gegen die Zweite von Fortuna Seppenrade haben sich die Vinnumer einen Vorsprung von drei Punkten erarbeitet und können diesen mit einem Sieg beim TuS Ascheberg II sogar noch verdoppeln. Daher gibt Vinnums Trainer Marco Habicht den Sieg auch als Ziel aus, wobei für ihn der TuS in diesem Spiel trotzdem der Favorit sein wird. „Sechs Punkte Vorsprung wären für uns schon eine feine Sache, zur Not kann ein Punkt reichen, aber wir wollen gewinnen und an das Spiel motiviert herangehen“, erklärte Habicht.  

Personell ist die Lage auch bei der Westfalia Vinnum so gut wie unverändert. Weiterhin wird David Jendrich ausfallen. Außerdem muss Marco Habicht auf Stefan Olfens (privat verhindert), Dennis Lerche und Dennis Paluskiewicz verzichten.  

Während der Gastgeber in der Rückrunde scheinbar mühelos auf einer Erfolgswelle reitet, gehen die Stockumer am Stock. Am vergangenen Wochenende kaperte der SVH schon einmal – probeweise – für zwei Tage die Tabellenspitze. Damit belohnte sich die Truppe für einen unglaublichen Lauf: Insgesamt schoss sie in den vergangenen fünf Partien 40 Tore. Für den Titelgewinn ist der SVH allerdings auf einen Patzer der Westfalia angewiesen. Drei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand der Löcke-Elf drei Zähler.

SVS-Coach Eddy Chart ist froh, wenn er überhaupt elf Spieler aufstellen kann. Schon in der vergangenen Woche bei der 0:3-Niederlage gegen Wethmar hatte Chart keine Auswechselspieler zur Verfügung. Diesmal ist die Situation noch prekärer. Lars Zimmer fällt aus privaten Gründen bis zum Saisonende aus. Max Wiesniewski ist auch an diesem Wochenende nicht einsatzfähig. Und wenn dann auch noch der erkrankte Christian Chart nicht rechtzeitig fit wird, sieht es finster aus. Einziger Rückkehrer ins Team ist Thorbjörn Eckert.  Beim SVH ist Tobias Temmann wieder dabei. Felix Hölscher fehlt, die Einsätze von Björn Christ und Michael Sennekamp sind fraglich.

Nachdem die erfolgreiche Selmer Serie am letzten Spieltag in Olfen gerissen ist, geht es für die SG nun zu einem weiteren starken Kontrahenten. Mit BW Ottmarsbocholt wartet nun eine nicht weniger schwierige Aufgabe auf das Team von Deniz Sahin. Der Trainer wäre daher schon mit einer Punkteteilung sehr zufrieden. „Ottmarsbocholt ist bärenstark und die spielen wirklich eine tolle Runde. Ein Punkt wäre dort schon ein Erfolg für uns“, so der Selmer Trainer.

Personell sieht es bei der Sportgemeinschaft derzeit nicht so rosig aus. Mit Mohamed Chahoud, der wegen seiner Verletzung in dieser Saison nicht mehr auflaufen wird, Christian Voßschmidt, der beruflich verhindert ist und Alexander Schwegler, der in der Reservemannschaft der SG aushilft, fällt bei den Selmern nahezu die gesamte Vordermannschaft aus, sodass es schwierig werden könnte, gegen BWO zum Torerfolg zu kommen.  

Einiges gutzumachen hat der PSV Bork nach der desolaten 2:4-Pleite gegen die Olfener Reserve vom vergangenen Spieltag. Auf heimischem Geläuf treffen die Borker morgen auf Tabellennachbar Eintracht Werne. „Wir wollen mit aller Macht die drei Punkte hier zuhause behalten. Einerseits haben wir noch etwas gutzumachen, andererseits wollen wir Werne auch auf Distanz halten. Es wird ein unbequemes Spiel“, prognostiziert PSV-Trainer Frank Bidar.

Die Personallage liest sich wieder prekär. Manuel Göke, Daniel Rosengart, Martin Schwenk und Tahsin Oguz fallen alle wieder sicher aus. Damit fehlt Bidar abermals fast die komplette Hintermannschaft und der Trainer muss in der Verteidigung wieder experimentieren. Des Weiteren steht hinter Flügelflitzer Jan Rademacher noch ein großes Fragezeichen. Ob der Borker auflaufen kann, entscheidet sich noch.

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