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Fußball: Kreisliga

Dreier für Stockum / Eintracht holt einen Punkt

KREISGEBIET Der SV Stockum war trotz 3:1-Sieges gegen Cappenberg nicht ganz zufrieden, zu sehr habe der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen die Partie beeinflusst. Unterdessen kam Eintracht Werne zu einem 2:2 gegen Lüdinghausen. Alle Partien: hier in der Übersicht.

Dreier für Stockum / Eintracht holt einen Punkt

Selms Alexander Schwegler (Mitte) brachte Selm mit dem Tor zum 1:0 auf die Siegerstraße.

Fußball, Kreisliga A LH

SC Capelle - TuS Ascheberg II 5:1 (2:1)

Ritz zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden. Durch den abermaligen Erfolg springt der SCC in der Tabelle auf Rang zehn und könnte in der kommenden Woche sogar zwei weitere Plätze gut machen. „Wir können zufrieden sein. Nächste Woche gegen Alstedde wollen wir das i-Tüpfelchen auf eine starke Rückrunde setzen“, sagt Ritz. Capelle erwischte eine starke Anfangsphase und lag nach knapp einer halben Stunde schon mit 2:0 vorne.

Oliver Eckey (Foto) schlug doppelt zu (8./29.). Noch vor der Pause kam Ascheberg durch Christian Castella zum Anschlusstreffer (42.). „Da haben wir einen internen Fehler gemacht und nicht mehr so gut gespielt“, sagte Ritz. Nach der Pause fand Capelle aber wieder ins Spiel zurück und machte das Ergebnis am Ende deutlich. Sven Kroner (55.), Thomas Hanuschkiewitz (75.) und Simon Walter machten für den Sportclub alles klar.

TEAM UND TORE Capelle: Schulze Kersting – Cillien, P. Wittkamp, Streppel, Krieter (82. Winkler), Lachmann, Reher (75. Holthoff), Steinhoff, Kroner (55. S. Walter), Eckey, HanuschkiewitzTore: 1:0 Eckey (8.), 2:0 Eckey (29.), 2:1 Castella (42.), 3:1 Kroner (55.), 4:1 Hanuschkiewitz (75.), 5:1 S. Walter (89.)

 

SV Südkirchen - SG Selm 0:3 (0:1)

Besonders in der Mittelfeldzentrale mussten die Selmer vor dem Auftritt am Böckenbusch gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten. In einigen Szenen zu Beginn der Partie noch etwas unsortiert, spielten sich die Selmer mit zunehmender Spieldauer ein deutliches Chancenplus heraus und drängten die Gastgeber oft bis an den eigenen Sechzehner zurück. Großchancen ergaben sich besonders nach Sandardsituationen. Gleich doppelt musste das Aluminium für die Südkirchener in der Anfangsphase retten.

Zwar versuchten die Blau-Weißen ihr Glück in Kontern zu finden, richtig geprüft wurde SG-Schlussmann, Lukas Witthoff, allerdings selten. Auf der anderen Seite fingen sich Südkirchen selbst einen schnellen Gegenstoß ein, den Stürmer Alexander Schwegler, nach glänzender Vorarbeit von Lukas Suer, aus kurzer Distanz problemlos zur 1:0-Pausenführung nach 32 Spielminuten abschloss. Im zweiten Spielabschnitt plätscherte das Spiel zwischenzeitlich so vor sich hin. Selm kontrollierte zwar den Ball, konnte die Begegnung aber nicht eindeutiger zu den eigenen GUnsten gestalten, wobei den Hasuherren zu wenig in der Offensive einfiel, um den Gästen ernsthaft gefährlich zu werden. Das Spiel behelt lange Zeit die Spannung eines unsicheren 1:0.

Lennart Pinnekämper nahm der Partie nach 73 Minuten allerdings jegliche Spannung, als er durch einen Fernschuss das zweite Tor für die SG besorgte. Christopher Mayr, Torwart des SV Südkirchen, machte bei Pinnekämpers Aufsetzer nicht die beste Figur. „Ich bin sehr zufrieden, meine Jungs haben heute sehr gut gearbeitet“, zeigte sich SG-Trainer Mark Bördeling zufrieden. Auch Franz Josef Dornhege, Trainer des SV Südkirchen, war nicht unzufireden mit seiner Amnnschaft. „Das 2:0 brach uns das Genick, die Einstellung hat aber gestimmt.“ 

TEAMS UND TORE SVS: Mayr - Wessels, Muck, Schwert (70. Weiling), Akono, L. Hügemann (46. Manfredi), D. Hügemann, De West (80. Nölken), Zentgraf, Schulze Twenhöven, Oguz SG: Witthoff - Göke, Klähr, Dresken, Koch, Heinrich (77. Haarseim), Tumbrink, Pinnekämper (86. Kämper), Schwegler, Pieper, Suer (77. Schlering)Tore: 0:1 Schwegler (30.), 0:2 Pinnekämper (73.), 0:3 Schlering (82.)  

SV Stockum - GS Cappenberg 3:1 (2:0)

Es war nicht der beste Tag des Unparteiischen dieser Partie. Zahlreiche Foulspiele ließ der Schiedsrichter laufen, obwohl ein Freistoß gerechtfertigt gewesen wäre. Auch was Verwarnungen anging, ließen seine Entscheidungen einige Zuschauer und Betreuer beider Teams des öfteren verzweifeln. Nach einem Freistoßpfiff für den SV Stockum, geraten Stockums Ali Karaman und Cappenbergs Fabrice Pestinger aneinander. Karaman stößt Pestinger zurück, eine Gelbe Karte wäre völlig berechtigt gewesen, doch der Unparteiische bekommt von dieser Aktion nichts mit. Auch einen beleidigenden Ruf der Cappenberger Bank gegen Karaman überhört er. Auch hier wäre eine Bestrafung zwingend notwendig gewesen.

Tor durch Stefan Möer

Doch es wurde auch noch Fußball gespielt. Zu Beginn der Partie waren beide Mannschaften noch sehr verhalten, was gefährliche Angriffe auf das Tor des Gegners angingen. Erst in Minute 23 kam es zur ersten guten Kombination der Stockumer, die mit einem Tor belohnt wurde. Tim Köhler legte den Ball im Strafraum der Gäste quer und Stefan Möer konnte zum 1:0 einschieben. Ab diesem Zeitpunkt ließ Stockum zahlreiche Chancen liegen. Erst kurz vor der Pause bauten die Stockumer ihre Führung aus. Nach einem Querpass von Marcel Heidenreich, ist es dieses Mal Köhler selbst, der das 2:0 für den SVS erziehlt.

Nach der Pause waren dann erstmals die Gäste aus Cappenberg stark. Immer wieder kamen die Spieler von GS Cappenberg zu guten Chancen, vergaben diese jedoch unnötig. Erst in der 77. Minute belohnten sich die Gäste durch Tim Jesella mit dem 1:2-Anschlusstreffer. Die Freude darüber war allerdings von kurzer Dauer. Nur fünf Minuten später traf erneut Köhler zum 3:1-Endstand für den SV Stockum. „Ich denke, wir haben am Ende verdient gewonnen. Wir haben nur wieder zu wenig auch unseren Chancen gemacht. Es hätte zwischenzeitlich nicht so eng gewesen sein müssen“, erklärte Stockums Trainer, Ralf Gondolf, nach der Partie. 

TEAMS UND TORE SVS: Packheiser, Uzun (87. Dömland), Köroglu, Möer, Barthel, Sudholt, T. Opsölder (57. Isikli), Köhler, Karaman, Heidenreich, C. Opsölder (28. Slimani)GSC: Sperl, Lippke, Kapereit, Ressemann, Jeselia, Strecke, Gehrmann (38. Boldt), Pestinger, Kneip, Schürmann, SchwartzTore: 1:0 Möer (23.), 2:0 Köhler, 2:1 Jesella, 3:1 Köhler  

Union Lüdinghausen - Eintracht Werne 2:2 (0:1)

Eintracht kam sehr gut in die Partie. Nach nur vier gespielten Minuten, ist es Mario Martinovic, der einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung für die Eintracht verwandelt. Anschließend war die Partie wieder ausgeglichener. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend durchsetzen und ein Tor erzielen. So bleibt es zur Halbzeit beim Stand von 1:0 für Eintracht Werne.

Nach der Pause wurde es dann hektisch. Lüdinghausen kann in der 52. Minute zum 1:1 ausgleichen und bekommt nur drei Minuten später noch einen Foulelfmeter zugesprochen. Diesen kann Wernes Torhüter parieren und der Schiedsrichter entscheidet nach einem Nachschuss auf Eckstoß. Eintracht-Spieler Matthias Schynol hatte die ganze Situation ein wenig anders gesehen und protestierte gegen diese Entscheidung, was ihm seine zweite Gelbe Karte der Partie einbrachte – folgerichtig Platzverweis.

Union nutze die Überzahl. In Minute 72 gingen die Gastgeber dann sogar mit 2:1 in Führung. Aber Eintracht Werne gab sich noch nicht geschlagen. Kurz vor dem Ende ist es dann erneut Mario Martinovic, der für Werne zum 2:2-Endstand trifft. „Das Unentschieden ist am Ende verdient. Wir hatten die besseren Chancen“, sagte Eintrachts Co-Trainer Stefan Gossling

TEAMS UND TORE Eintracht: Linke, Ünal, Schynol. Obrenovic, Pawlik, Bozaci, Marko Martinovic, Hasanbegovic (81. Zengin), Kaya, Pra, Mario MartinovicUnion: M. Höning, Mangel, J. Höning, Voll, Grewe, Mainka (76. Lips), Coerdt (81. Uellendahl), Rips (76. Wischnewski), Schulte, Husken, SchürmannTore: 0:1 Mario Martinovic (4.), 1:1 (52.), 2:1 (72.), 2:2 Mario Martinovic (84.)Bes. Vork: Foulelfmeter (4.), Foulelfmeter (55.), Gelb-Rot für Schynol (55.)  

Diese Kreisliga-Begegnungen fanden bereits vorgezogen statt:  

Davaria Davensberg - SV Herbern II 1:2 (1:0)

Das Spiel begann mit einem Schock-Moment: Nach einem Befreiungsschlag von Davaren-Torwächter Lars Bäumker prallten Tom-Louis Brinkmann und Herberns Fabian Nathaus mit den Köpfen zusammen. Nathaus musste benommen vom Platz, Brinkmann spielte mit Platzwunde und Turban weiter (2.).

Die Blau-Gelben erspielten sich danach eine Serie von Chancen. Steffen Klüsener prüfte Bäumker (4.), Michael Aschoff köpfte knapp daneben. Ein Schuss von Benedikt Ophaus wurde von Timo Jansen noch geblockt (20.), Stephan Aschoff (21.) und Lukas Mangels (23.) verzogen knapp. Auf der Gegenseite war Brinkmann, der im Winter von Herbern nach Davensberg wechselte, der gefährlichste Mann, zwang seinen Bruder zu einer Glanzparade (27.). Nach Kopfballverlängerung Stephan Aschoffs traf Ophaus nur den Pfosten (29.).

Herbern schien sein Pulver für Halbzeit eins verschossen zu haben, denn jetzt hatte Davensberg durch Eickholt (37.) und wieder Brinkmann (41.) beste Gelegenheiten. Fast mit dem Halbzeitpfiff setzte sich Brinkmann gegen Innenverteidiger Niklas Lohmann durch und verlud seinen Bruder zum 1:0 Davarias (44.).

Ophaus entscheidet das Spiel

Nach dem Wechsel nutzte Herbern seine Chancen besser. Den ersten Flankenlauf von Mirco Kortendick köpfte Lukas Mangels zum 1:1 (48.) in die Maschen. Abräumer Ophaus stand kurz danach richtig, staubte nach einem Lattenschuss von Michael Aschoff zum 2:1 ab (55.). Alexander Jücker (62.) und Stephan Aschoff (78.) verpassten die Entscheidung. Die Davaren gaben sich noch nicht geschlagen und starteten die Schluss-Offensive, doch Rojhat Atalan (87.) und Florian Farwick (89.) scheiterten.

In der Nachspielzeit köpfte Christopher Roberg zwar den Ausgleich, stützte sich aber bei Lohmann auf. "Nach ausgeglichener erster Halbzeit haben wir nach dem Wechsel erst spät angefangen wieder mitzuspielen. Der Ausgleich wäre aufgrund der Chancen noch verdient gewesen", so Davaria-Coach Tino Grote. Herberns Timmy Schütte sah dagegen einen verdienten Sieg seines Teams. "Nach zahlreichen Chancen haben wir uns zunächst nicht belohnt. Für die insgesamt gute Leistung haben wir uns erst später beschenkt."

TEAMS UND TORE Davaria: Bäumker - Bolle, Atalan, Jansen (65. König), Eickholt (46. Abuhanani), Roberg, Kaiser, Schäckermann, Brinkmann, Farwick, Grube(88. Bouma)SVH: Brinkmann - Lübke, Nathaus (2. Kortendick), Lohmann, Klüsener, Mangels, M. Aschoff (Adamek), Ophaus, Jücker, Roters, St. AschoffTore: 1:0 Brinkmann (44.), 1:1 Mangels (48.), 1:2 Ophaus (55.)

BW Ottmarsbocholt - PSV Bork 2:3 (1:3)

Zwischen der 23. und 37. Minute erwischte der PSV eine unglückliche Phase. In dieser Zeit kassierte er drei Gegentreffer. "Wir haben das Spiel gemacht und sind ausgekontert worden", erklärte Borks Coach Ingo Grodowski. Frederik Vollbracht (23.), ein Eigentor Lukas Nölles (32.) und Daniel Beutel sorgten für das 3:0 Ottmarsbocholts. Noch vor der Pause kam Bork aber durch einen 16-Meter-Volleyschuss Jannik Audehms auf 1:3 heran.

Im zweiten Abschnitt machte der PSV richtig Druck. Selbst als Keeper Jens Haarseim in der 72. Minute nach einer Roten Karte vom Platz flog. "Jens hat den Ball ins Gesicht bekommen. Der Schiri hat aber ein Handspiel gesehen", klagte Grodowski. Seine Mannschaft kam trotzdem noch zum 2:3 durch Jonas Lammers (80.), der nach einem Alleingang in die Mitte zog und traf. "Für die zweite Hälfte in Unterzahl muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen", lobte Grodowski.

TEAM UND TORE PSV: J. Haarseim - Brüggemann, Grodowski, Lammers, Nölle (46. Wüllhorst) - Radtke, Westrup (61. Reith) - Böcker (72. Pirih) , Audehm - Berger, N. HaarseimTore: 1.0 Vollbracht (23.), 2:0 Nölle (32./ET), 3:0 Beutel (37.), 3:1 Audehm (39.), 3:2 Lammers (80.)Bes. Vork.: J. Haarseim sieht Rot wegen absichtlichen Handspiels (72.)  

SuS Olfen - SuS Olfen II 4:2

Wie zuvor erwartet, tat sich der Spitzenreiter gegen engstehende Kicker der Zweitvertretung schwer. Zwar war der SuS in der ersten Hälfte die dominierende Mannschaft, etwas Zählbares sprang trotz zweier guter Tormöglichkeiten allerdings nicht heraus. Sowohl Andre Zolda und Marvin Böttcher mit einer Doppelchance (26.) als auch Sebastian Middeke zwei Minuten später scheiterten am gut aufgelegten Reserve-Keeper Nils Kramzik.

Die SuS-Reserve stellte die Räume geschickt zu und ließ dem Spitzenreiter kaum Platz für Überraschungsmomente. "Wir hatten riesige Probleme im ersten Durchgang. Die Jungs waren natürlich nach einiger Zeit genervt von dieser Spielweise", sagte Coach Norbert Sander nach dem Spiel.

Im zweiten Durchgang wechselte der Olfener Trainer in Dennis Böttcher eine neue Offensivkraft für den rechten Flügel ein. Böttcher wurde prompt gefährlich und erlief sich dank seiner Schnelligkeit einige Bälle. Das Olfener Führungstor ließ nicht mehr lange auf sich warten. 49 Minuten waren gespielt, als Sebastian Middeke zur Führung des Tabellenführers traf. Zuvor wurde er von Marvin Böttcher in Szene gesetzt. Dieser erhöhte nach einem Doppelschlag binnen elf Minuten auf 3:0 (56./60.). Vor allem beim zweiten Treffer glänzte Marvin Böttcher. Eine Flanke von Dennis Böttcher hämmerte der SuS-Torjäger per Volleyschuss ins Netz der Reserve.

Nach der deutlichen Führung schaltete Olfen mehrere Gänge zurück. "Da haben wir abgeschaltet. Das darf uns natürlich nicht passieren", sagte Sander. Bis zum Schlusspfiff kam die Olfener Zweitvertretung so zu zwei Treffern. Patrick Czubak (64.) und Sascha Kornblum (75.) ließen den Außenseiter jubeln. Der Spitzenreiter erhöhte durch Mark Köster (72.) zwischenzeitlich auf 4:1. Markus Kuhn, Trainer der Reserve, war mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden. "Wir haben ein klasse Spiel gemacht. Läuferisch und kämpferisch haben wir überzeugt", so der Olfener .

TEAMS UND TORE Olfen: A. Milewzyk - Schrey, Brüggemann, Hellmich, Brüse, Köster, Karwot, Zolda (63. Radke), M. Böttcher, Middeke, S. Milewzyk (46. D. Böttcher).Olfen II: Kramzik - Giesenkirchen (85. Kleine-Weischede), Neumann, Möller, Radke (70. Borkenfeld), Schrey, Czubak, S. Kornblum, Bonberg, Slomka, K. Kornblum (75. Knepper).Tore: 1:0 Middeke (49.), 2:0 M. Böttcher (56.), 3:0 M. Böttcher (60.), 3:1 Czubak (64.), 4:1 Köster (72.), 4:2 S. Kornblum (75.).

Westfalia Vinnum - BW Alstedde 1:3 (0:1)

In der Schlussphase zeigte die Westfalia richtig ordentlichen Fußball , auch wenn die nötigen Torerfolge ausblieben. Die erste Chance der Partie hatte auch schon ein Vinnumer. Arnd Forsmann setzte einen Lupfer aber knapp neben das Alstedder Tor (2.). Im Anschluss durften sich die Vinnumer einige Male bei ihrem Schlussmann Tobias Beckbauer bedanken. Alstedde hatte Chancen am Fließband. Murat Büyükdere zweimal und Can Cicek hatten beste Möglichkeiten, die Beckbauer stark parierte.

In der 33. Minute half dann das Torgestänge. Matthias Lohietz zog aus 20 Metern ab. Vom linken Innenpfosten sprang sein Ball an den rechten Innenpfosten und von da in Beckbauers Arme. Nachdem Arnd Forsmann auf der anderen Seite nach einem Steilpass mal abzog und am Keeper scheiterte, hatte Vinnum Pech. Murat Büyüdere stand nach einem Pass Marwin Turans nämlich im Abseits. Der Schiedsrichter sah das anders. Büyükdere traf zum 1:0 aus spitzem Winkel (38.).

Doppelschlag Alsteddes

In der zweiten Hälfte wollte Alstedde früh die Entscheidung herbeiführen. Mit dem 2:0 (52.) durch Zoran Mayanovic, der zu leicht durch den Vinnumer Strafraum lief und dem 3:0 durch Murat Büyükdere (59.) gelang das auch. Danach erfuhr das Spiel aber eine Wende. "Plötzlich haben wir richtig Gas gegeben. Da haben wir gespielt, wie ich es mir vorstelle", meinte Vinnums Coach Engelbert Asemann.

"Die Schlussphase hat richtig Spaß gemacht." Und der Trainer durfte auch noch über ein Tor seiner Mannschaft jubeln. Lukas Schemann, gegen Ende des Spiels mehrfach in guter Schussposition, traf in der 80. Minute zum 1:3. Helmut Stolzenhoff hatte für ihn aufgelegt.

TEAM UND TORE Vinnum: Beckbauer - Prasse - Rosowski, M. Asemann - Diekmann (48. Olfens), Westrup (70. Eilers), Quante, Schemann, Lerche - Forsmann (55. Stolzenhoff), MenkerTore: 0:1 Büyükdere (38.), 0:2 Mayanovic (52.), 0:3 Büyükdere (59.), 1:3 Schemann (80.)

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