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Fußball: Eintrachte Werne gewinnt Nachholspiel

Dreier mit Wermutstropfen

Werne Eintracht Werne schlägt den SV Fortuna Herringen im Nachholspiel 3:1. Die Evenkämper sind jetzt Tabellenfünfter. Für Torschütze Thomas Wilczek endet der Abend im Krankenhaus.

Dreier mit Wermutstropfen

Thomas Wilcezk von Eintracht Werne, hier im Duell mit Herringens Umut Algan, musste zur Pause ausgewechselt werden. Foto: Marcel Witte

Im vierten Anlauf konnte das Heimspiel von Eintracht Werne in der Fußball-Kreisliga A gegen Herringen endlich stattfinden. Das Warten hatte sich gelohnt.

Schwierige Platzverhältnisse

Drei Mal musste die Partie wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Eintracht-Trainer Mario Martinovic hatte sich im Vorfeld gewünscht, dass die Partie möglichst auf dem Rasenplatz ausgetragen wird. Er erhoffte sich dadurch eine technische ansprechende Partie von beiden Seiten. Zwar gab die Stadt den Platz frei, doch für ein spielerisch ansehnliches Spiel taugte der rutschige, nicht gemähte Rasen nicht.

Die Anfangsphase des Spiels verlief ausgeglichen. Nach einem Freistoß von Herringens Tom Jaßmann schraubte sich Mitspieler Wynal Medjignia hoch und köpfte zur Führung für die Gäste ein (9.). Die Eintracht war aber keineswegs geschockt und erarbeitete sich Chancen. Thomas Wilcezk versuchte es zunächst aus der Distanz (27.).

Hart geführte Zweikämpfe

Es entwickelte sich ein intensives Duell mit bissig geführten Zweikämpfen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld war Wilczek aus rund sieben Metern zur Stelle und erzielte ebenfalls per Kopf den Ausgleich (40.).

Dann die Schrecksekunde kurz vor der Halbzeit: Wilczek und Medjignia, die bis dahin auffälligsten Spieler auf dem Platz, steigen auf Höhe der Mitellinie hoch und rauschen zusammen. Für Wilczek knallte mit Stirn und Nase gegen den Kopf des Herringers. Nachdem beide zunächst benommen liegen blieben, ging es für den SVF-Akteur weiter, für Wilczek war der Abend gelaufen.

Er klagte über Kopfschmerzen und vermutete eine Gehirnerschütterung. Sein Bruder brachte ihn noch während des Spiels ins Krankenhaus.

Eintracht übernimmt das Kommando

Nach dem Wiederanpfiff übernahm die Eintracht das Kommando gegen eine junge Herringer Mannschaft. Folgerichtig fiel dann auch das 2:1. Im Anschluss an eine Ecke konnte die Herringer Defensive einen ersten Einschussversuch noch blocken, doch dann landete der Ball bei Sandro Ünal, der nur noch einschieben musste (62.). Kurz darauf verpasste Ünal die Vorentscheidung, als er frei vor Herringens Torhüter Sebastian Herbst scheiterte.

Die Entscheidung fiel in der 81. Minute: Herringens Phil Neuhaus holte Enes Akyüz von den Beinen. Marko Martinovic verwandelte sicher.

Eintracht: Rafalski - Ünal, Matula (88. Ates), Schiller, Akyüz, Krause, Pawlik, Kabakoglu, Martinovic, Peper - Wilczek (46. Yilmaz)

Tore: 0:1 Medjignia (10.), 1:1 Wilczek (40.), 2:1 Ünal (62.), 3:1 Martinovic (81./11m)

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