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Jana Strangemann in Kapstadt

Ehemalige TV-Werne-Schwimmerin beim Wettkampf im eiskalten Wasser

Werne/Kapstadt Den hohen Wellen des Atlantiks stellte sich Jana Strangemann in ihrem Urlaub. Die ehemalige Schwimmerin der TV Werne Wasserfreunde schwamm durch 13 Grad kaltes Wasser für die Freiheit.

Ehemalige TV-Werne-Schwimmerin beim Wettkampf im eiskalten Wasser

Stolz ist Jana Strangemann auf ihre Teilnahme am Freedom Swim. Foto: Strangemann

Fünf Wochen lang weilt Jana Strangemann (24) in Südafrika. „Kapstadt hat es ihr besonders angetan“, berichtet ihre Mutter Marita Strangemann im Gespräch mit unserer Zeitung. Ihre Tochter ist schon mehrmals dort gewesen und dieses Mal mit einem besonderen Vorhaben.

Wettkampf am sogenannten Freedom Day

Immer am Freedom Day richtet die südafrikanische Stadt einen speziellen Schwimmwettbewerb aus. Die Teilnehmer schwimmen siebeneinhalb Kilometer durch den Atlantik von Robben Island nach Blouberg bei Kapstadt. Bei eisigen Temperaturen.

Ehemalige TV-Werne-Schwimmerin beim Wettkampf im eiskalten Wasser

Jana Strangemann, ehemalige Schwimmerin der TV Werne Wasserfreunde, ist am Freedom Day von Robben Island nach Blouberg bei Kapstadt geschwommen. Foto: Strangemann

Die ehemalige Schwimmerin der TV Werne Wasserfreunde wollte in ihrem diesjährigen Urlaub unbedingt mitmachen. Seit fünf Jahren lebt die operationstechnische Assistentin in München. Um sich fit zu machen, ging sie dreimal in der Woche ins Olympia-Stadion und schwamm ihre Runden. Außerdem schickte sie den Nachweis über ihre Teilnahme am dänischen Stadtschwimmen (Christiansborg Rundt 2017) in Kopenhagen nach Südafrika.

Wassertemperatur von nur 13 Grad

Als sie in Kapstadt ankam, registrierte sie sich für den neuen Wettkampf, mietete sich ein Beiboot mit Besatzung und fuhr mit der Fähre von Kapstadt nach Robben Island. Etwa 150 Teilnehmer schwammen von der Insel zurück nach Kapstadt. Die Wassertemperatur lag bei 13 Grad.

Sie schaffte die siebeneinhalb Kilometer lange Strecke in einer Zeit unter drei Stunden. Erschöpft, aber glücklich ruft sie anschließend ihre Eltern zu Hause an. „Wir sind froh, dass es ihr gut geht und nichts passiert ist“, sagt Marita Strangemann und hatte immer den Hai-Alarm im Kopf, von dem die Eltern in den Medien gehört hatten.

Im vergangenen Jahr gab‘s viele Unterkühlungen

Im vergangenen Jahr hätten außerdem viele an Unterkühlung gelitten, berichtet ihre Tochter. Bei ihrer Tochter sei nur der kleine Finger etwas steif geworden, habe sie ihrer Mutter erzählt.

Den Freedom Day feiert Kapstadt am 27. April.

Dieser Tag kennzeichnet die erste demokratische Wahl im Jahre 1994, die Freiheit vom Kolonialismus und die Befreiung von Unterdrückung.

Ihre Heimreise tritt die heutige Münchnerin erst an Pfingsten an. Zwei Wochen lang möchte sie noch in einer sogenannten Healthy-Mum-and-Baby-Einrichtung in der Nähe von Kapstadt hospitieren.

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