Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Fußball: Kreisliga

Eintracht wieder in der Erfolgsspur – die Ergebnisse

WERNE Was passiert, wenn bei Eintracht Werne die Körpersprache und die Geschlossenheit stimmt, hat der Fußball-Kreisligist bei RW Unna II gezeigt. Mit 6:2 (2:2) demontierten die Evenkämper den vormaligen Tabellenvierten. In der Kreisliga A Münster beendete die Reserve des Werner SC beim 5:2-Erfolg gegen den BW Ottmarsbocholt seine Negativ-Serie von vier Spielen ohne Punktgewinn.

Eintracht wieder in der Erfolgsspur – die Ergebnisse

Marko Martinovic (l., hier gegen Herringen, erzielte das 4:2 gegen Rot-Weiß Unna II.

Kreisliga A Unna/Hamm, 12. Spieltag SuS Rünthe - SV Stockum 0:5 (0:1)

Stockums Trainer André Klammroth war mit dem Spiel seiner Mannschaft gut zufrieden. Nicht nur mit dem Ergebnis, „sondern auch mit der Art und Weiße“, sagt er. Trotz des kleinen Kaders würden seine Jungs Bäume ausreißen.

Es dauerte etwas, bis seine Mannschaft in das Spiel fand. Die ersten 20 Minuten ließ Stockum eine klare Organisation vermissen, Rünthe traf den Pfosten. „Dann hatten wir das Spiel besser im Griff“, sagt Klammroth. Auch in Überzahl haben die Jungs richtig Gas gegeben. „Rünthe hätte auch noch ein paar Tore mehr kassieren können“, sagt Stockums Trainer. Auch mit Blick auf die Tabelle waren das drei wichtige Punkte. „Wir haben uns endlich weiter abgesetzt“, sagt er. 

TEAM UND TORE SVS: Zimmermann - Tayar, Kaz, Heidenreich, Köroglu, Karaman, Eliyazici, Sari, Gaida (81. Bielek), Isikli, Uzun (21. Löbbecke)Tore: 0:1 Sari (33.), 0:2 Heidenreich (52.), 0:3 Löbbecke (58.), 0:4 Köroglu (70.), 0:5 Eliyazici (80.)Gelb-Rote Karte: Rünthe (44.)

RW Unna II - Eintracht Werne 2:6 (2:2)

Platz vier gehört nun der Eintracht. Nach einer kleinen Mini-Krise melden sich die Werner eindrucksvoll zurück. „Das war eine starke Mannschaftsleistung. Alle haben sich gegenseitig angefeuert und wir waren in allen Situationen hoch konzentriert“, sagte Eintracht-Coach Jörg Fiebig.

Das alles ließen die Spieler zuletzt vermissen. Und auch die Gegentore waren letztlich zu verschmerzen. Schließlich hat Unna die beste Offensive der Liga (44 Tore). Dass die Eintracht mit 40 Treffern in dieser Statistik auch vorne dabei ist, dafür sorgte mal wieder Erkan Baslarli mit satten vier Treffern. Jetzt hat er schon 24 Tore auf dem Konto. 

TEAM UND TORE Eintracht: Linke - Schynol, Göksen, Pawlik (51. Ünal), Chojka (75. Matula), Saadouni (60. S. Baslarli), Müller, E. Baslarli, Martinovic, Hessfeld, PraTore: 1:0 Ellerkmann (9.), 1:1 E. Baslarli (30.), 2:1 Gehrmann (38.), 2:2 E. Baslarli (44.), 2:3 Hessfeld (47.), 2:4 Martinovic (71.), 2:5 E. Baslarli (85.), 2:6 E. Baslarli (88.)

Fußball, Kreisliga A Münster, 12. Spieltag Ottmarsbocholt - Werner SC II 2:5 (1:1)

Wernes Trainer Thomas Matuschek sah das Ergebnis als Bestätigung für die guten Leistungen aus den Vorwochen. „Wir haben uns endlich für die starke Leistung belohnt. Der Sieg war völlig verdient. Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz und immer die Kontrolle über das Spiel.“

Dennoch geriet der WSC in Rückstand. Mit einem langen Ball wurde Linksverteidiger Henrik Telgmann überspielt. Marcus Vernauer nutzte die Unachtsamkeit und netzte zur Führung ein (33.). „Davon haben wir uns nicht beeindrucken lassen und sich schnell zurück gekommen“, so Matuschek. Leon Heese besorgte nur vier Minuten später den Ausgleich (37.).

„In der Halbzeitpause hab ich den Jungs gesagt, dass sie nur so weiterspielen müssen und die Tore fallen von alleine“, sagte der WSC-Coach. Und das taten sie auch. Marc Fuhrmann schnürte im ersten Spiel nach dreimonatiger Verletzungspause einen Dreierpack (48./71./87.).Da war es auch egal, dass Dominik Kozlik beim Stand vom 2:1 einen Elfmeter vergab. „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat sich den Sieg verdient“, so Matuschek.  

TEAM UND TORE WSC: Vorwick - Telgmann, Heese (75. Stoschek), Eisenbach, Schulze Twenhöven, Kozlik, Bozkurt, Teuber (46. Mürmann), Osterkemper (85. Bichler), Egert, FuhrmannTore: 1:0 Vernauer (33.), 1:1 Heese (37.), 1:2 Fuhrmann (48.), 1:3 Osterkemper (69.), 1:4 Fuhrmann (71.), 1:5 Fuhrmann (87.), 2:5 Vernauer (89.)Bes. Vorkomnisse: Kozik verschießt Handelfmeter (56.)

SV Rinkerode - SV Herbern II 0:0

Die Reserve des SV Herbern setzt ihre Serie fort. Beim SV Rinkerode spielte der Fußball-A-Ligist gestern 0:0 und ist nun schon seit sechs Partien ungeschlagen. Herbern festigt so den fünften Tabellenplatz (21 Punkte). Für Kapitän Sebastian Adamek stand am Ende der 90 Minuten eine gerechte Punkteteilung. „In der ersten Halbzeit hatte Rinkerode leichte Feldvorteile“, sagt er. Chancen haben es aber auf beiden Seiten gegeben.

Im zweiten Durchgang sei Herbern die bessere Mannschaft gewesen. „Da hatten wir drei hundertprozentige Torchancen“, sagt er, allerdings landete kein Ball im Tor. Erfreuliche Nachrichten gibt es bei Fabian Vogt und Thomas Sennekamp. Bei Vogt, der knapp 10 Minuten zum Einsatz kam, ging es darum, „dass er sich langsam wieder einfindet“, sagt Adamek. Vogt musste zuvor mehrere Monate aussetzen.

Auch Sennekamp kam zu einem Kurzeinsatz. „Fünf Jahre hat er vorher kein Fußball gespielt“, sagt der Kapitän. Seitdem er wieder in Herbern ist, will er wieder langfristig angreifen. Als kleine Randnotiz: „Als Spieler war er auf der Plattform Fussball.de gar nicht mehr verfügbar“, sagt Adamek. So steht im Spielbericht ein gewisser Jesir Rekay. „Aber eigentlich ist das Sennekamp“, sagt er. Spielerisch habe das bei beiden Spielern ordentlich funktioniert. „Sie haben sich nahtlos in unser Spiel eingefügt“, sagt der Torwart.

TEAM UND TORE SVH II: Seb. Adamek - J. Närdemann, St. Aschoff, Roters, Chr. Adamek, Runde, Kortendick (68. Sennekamp), Krieter (57. Lübke), Heitmann, Bentrup (80. Vogt), Bußkamp Tore: Fehlanzeige

Orte:

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fußball: Kreisliga A

"Kleines Derby" zwischen WSC II und SVH U23

WERNE/HERBERN Vor dem Kreisliga-Derby der Fußballer des SV Herbern und Werner SC trennen die Klubs elf Punkte – und viele Personalausfälle beim WSC. Es ist ein Vorgeschmack auf das mit Spannung erwartete Duell der heimischen Fußball-Landesligisten am Freitagabend.mehr...

Heimische Referees mit Headset

Wenn es zwischen den Schiedsrichtern funkt

WERNE/HERBERN Das Funkset feierte Sonntag Premiere in der Fußball-Landesliga: In der Partie zwischen dem SV Herbern bei der SG Borken tauschten sich die Schiedsrichter per Funk aus. Das könnte Schule machen – doch nicht flächendeckend.mehr...

Pünktlich zum Sim-Jü-Start

Derby am Freitagabend: Herbern gegen Werne

WERNE/HERBERN Der Countdown läuft für das "gefühlt erste Derby seit 30 Jahren", wie es Herbern-Trainer Holger Möllers nennt. Am Freitag ab 19.30 Uhr treffen in der Fußball-Landesliga der SV Herbern und der Werner SC aufeinander. Pünktlich zum Sim-Jü-Start will Liga-Neuling WSC die anstehenden Feiertage gebührend einläuten.mehr...

Fragen und Antworten

Codewort "Leo" verhindert in Cappenberg Chance

CAPPENBERG Eigentlich sind bestimmte Signalwörter unter Fußballern mittlerweile fast ausgestorben. In Cappenberg verhinderte ein Ruf trotzdem eine gute Torchance. Ein Spieler soll den Ball für einen Mitspieler durchlassen und erhält ein Kommando. In bestimmten Szenen kann der Schiedsrichter das abpfeifen. Wann und warum erklären wir Ihnen hier.mehr...

Fußball: Landesliga

Landesligisten sehen klaren Titelfavoriten

WERNE Die Landesliga startet am Sonntag in die Spielzeit 2017/18. Vor Anpfiff haben wir 15 Trainer und einen Co-Trainer der 16 Vereine gefragt, wer für sie Aufstiegsfavorit ist, welche Spieler eine prägende Rolle im eigenen Team und der Liga einnehmen werden und wo die Übungsleiter ihre eigenen Teams am Saisonende gerne sehen würden.mehr...

Nach erstem Bundesligaspiel

Sören Storks spricht vor heimischen Referees

WERNE/HERBERN Sören Storks hatte am Montag bei der Schiedsrichtersitzung das Wort. Storks ist 28 Jahre jung, doch vor so vielen Menschen zu reden, zählt zu seinen leichteren Übungen. Denn seit dieser Saison kann es vorkommen, dass der frischgebackene Bundesligaschiedsrichter auch mal von 50 000 Leuten ausgepfiffen wird.mehr...