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Tipps für die Hitzeschwankungen

Erste Sommertage: So kühlen sich die Werner ab

WERNE Am Freitag 32 Grad, am Samstag nur noch 22 - dabei wechseln sich Sonne und Hitzegewitter ab. Bei vielen macht da der Kreislauf schlapp. Werner Ärzte geben Tipps, wie man sich bei starken Temperaturschwankungen am besten verhält. Wer die Hitze im Schwimmbad bekämpfen will, findet hier auch Alternativen zum Solebad.

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Der meteorologische Sommer ist da und auch hohe Temperaturen. An Fronleichnam ?ffnete das Freibad Cappenberger See seine Tore und erlebte einen entspannten ersten Tag. Vormittags, die Wassertemperatur betrug rund 18 Grad Celsius, nutzten nur relativ wenige G?ste das k?hle Nass, doch im Laufe des Tages wurde es voller. Zu den ersten Besuchern z?hlte Frank Kassegger (l.) aus L?nen, der im Sportbecken sein Triathlon-Training absolvierte. ãEndlich drau§en, endlich die Luft atmenÒ, sagte der L?ner und lobte das Cappenberger Freibad mit seinen idealen Bedingungen. RN-Foto: Beuckelmann

Bei hochsommerlichen Temperaturen hilft manchmal auch die Abkühlung am Brunnen. Charlett (2) machts jedenfalls Spaß. Foto Niehaus

Die kleine Safina (1) ist bestens für den Sommertag ausgestattet: Mit Sonnenhut, Brille und Wasser. Foto Niehaus

Stolze 36 Grad hat das Thermometer an der Lippe-Apotheke gestern Mittag gegen 13 Uhr angezeigt. Foto Niehaus

Bei hochsommerlichen Temperaturen hilft manchmal auch die Abkühlung am Brunnen. Charlett (2) machts jedenfalls Spaß. Foto Niehaus

So ist es richtig: Bei einem leckeren Erdbeerbecher im Schatten entspannen. Foto Niehaus

„Langsam gehen lassen“, betont Dr. med. Hans Piepenbrock aus Werne. Der Mediziner weiß, dass nicht nur Senioren und kleine Kinder unter starken Temperaturschwankungen leiden. Auch jüngere Menschen habe Probleme – besonders, wenn man ohnehin zu niedrigen oder zu hohen Blutdruck hat. Er empfiehlt allen Wernern, viel zu trinken.

Eltern mit kleinen Kindern sollen außerdem vermeiden, die Kinder direkt der Sonne auszusetzen. Auch hier zählt: Viel trinken. „Die Kinder spielen und vergessen darüber, Bescheid zu sagen, wenn sie Durst haben“, sagt Piepenbrock.

Hitzeschwankungen sind fürs Krankenhaus kein Problem

Im Krankenhaus St. Christophorus bleibt man bei einem einzelnen heißen Tag allerdings gelassen. Sicher, bestätigt Pflegedirektor Ludger Risse, es kämen einige Patienten mehr mit Kreislaufproblemen in die Klinik. „Doch das übersteigt unsere Kapazitäten nicht. Wir sind da erfahren.“ Die stationären Patienten würden ebenfalls an heißen Tagen mit zusätzlichem Mineralwasser versorgt. „Das ist leider nicht überall selbstverständlich“, sagt Risse. „Es gibt Krankenhäuser, in denen Patienten für mehr Wasser bezahlen müssen.“

Alternativen zum Solebad

Wer es also richtig machen will, sollte es sich gemütlich machen. In die Eisdiele gehen oder ins Planschbecken im Garten. Und wer in Werne richtige Schwimmzüge machen möchte, braucht momentan Alternativen zum Solebad.

Wir haben vor einigen Wochen die letzten Solebadgäste gefragt: Wo werden Sie schwimmen gehen, wenn das Solebad geschlossen ist? Hier lesen Sie die Antworten:

Hier wollen Solebadgäste demnächst schwimmen gehen

Anna Drees-Bücker (70) ist wegen des Solebades vor fünf Jahren von Ascheberg nach Werne umgezogen. Sie wird künftig mit einer Fahrgemeinschaft nach Hamm ins Maximare fahren.
Brigitte Quittner (63) wird nach Lünen ins Schwimmbad gehen. Dort könne sie im Winter im Hallenbad schwimmen und im Sommer im Freibad Cappenberger See.
Hubert Schulze Langenhorst (74, links) und Klaus Neumann (69) gehen voraussichtlich während
der Schließung nach Hamm ins Maximare.
Für Christa Baron (61) kommt nur das Bad in Lünen infrage. Für sie ist die frühe Öffnungszeit in Lünen das entscheidende Kriterium.
Carla Wiemann (57) verzichtet auf das Schwimmen in der Sole. Sie bleibt aber weiterhin bei der Wassergymnastik im Lehrschwimmbecken Stockum.
Manfred Meusel (76) überlegt noch, ob er künftig nach Hamm oder Bockum-Hövel geht.
Regina Kunze (66) hat sich noch nicht entschieden. Fürs Schwimmen vielleicht Lünen und für die Sauna Amelsbüren. "Ich muss die beiden Einrichtungen erst noch testen", sagt sie.
Rolf und Annegret Sommer kommen nach Werne wegen der Wassergymnastik. Das werden sie bald in Kamen am Reha-Zentrum des Krankenhauses machen.

Und wo gehen Sie dann schwimmen? Auf dieser Karte finden Sie mögliche Alternativen.

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