Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Fassonschnitt für Kopfweiden

WERNE Die Kopfweiden werden jetzt geschnitten. Sieht für manche schlimm aus, ist aber notwendig. Denn sonst würden sie eingehen.

Fassonschnitt für Kopfweiden

Den Kopfweiden geht es an den Kragen.

„Wenn man die Kopfweiden nicht regelmäßig schneidet, brechen sie irgendwann auseinander und gehen ein“. Das sagt Peter Thiene, der jetzt wieder mit seinen Mannen der Naturschutzgruppe des Sauerländischen Gebirgsvereines (SGV) unterwegs ist, um dieser typisch münsterländischen Kulturpflanze den passenden Fassonschnitt zu verpassen.

Kopfweiden gehören seit altersher zum Naturbild dieser Region und sind meistens in Reihen an Bachläufen, Wegen oder Wiesenrändern angesiedelt.

Ihre Pflege haben der SGV und der Arbeitskreis für Umwelt und Heimat Lünen übernommen. Von beiden Gruppen werden auch immer wieder neue Kopfweiden angepflanzt.

Etwa alle fünf Jahre steht für die Bäume eine „Rasur“ an. Probleme gibt es dann meistens mit der Beseitigung des Schnittgutes. Der SGV hat in diesem Herbst 67 Weiden auf dem Plan, die im Raum Lünen, Werne und Selm stehen.

Durch den regelmäßigen Schnitt der Krone bilden sich in den absterbenden Stümpfen kleine Höhlen, die besonders von Steinkäuzen als Brutstätten aufgesucht werden. Früher wurden die abgeschnittenen Weidenzweige als Material für Körbe benutzt oder es wurden aus den dickeren Stiele für Besen oder Gartengeräte gemacht.

Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Unna unterstützt die Arbeit der beiden Gruppen finanziell. Der SGV sucht noch freiwillige Helfer für den Baumschnitt. Sie können sich bei Peter Thiene, Tel. (02306) 52460 oder Michael Drenhaus, Tel. (02592) 61491 melden. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Vermisste Werner Seniorinnen

Heimbewohnerinnen wollten nur einen Ausflug machen

Werne Die Suche nach zwei Bewohnerinnen aus dem Seniorenzentrum Antonius an der Ottostraße in Werne sorgte für große Aufregung. Allerdings nicht bei den beiden selbst. Sie wollten wohl nur einen Ausflug machen, hatten aber etwas Entscheidendes vergessen.mehr...

Baugebiet in Stockum stockt

Bebauungsplan für Eikawäldchen in Stockum verschiebt sich

Stockum Das geplante Baugebiet „Am Eikawäldchen“ in Stockum entwickelt sich offensichtlich zu einem größeren Projekt. Das bedeutet daher auch, dass noch viele Probleme bis zum ersten Spatenstich zu lösen sind.mehr...

Diamantener Meisterbrief für Ribhegge

Elektrogeschäft Ribhegge Werne startete mit einer Garage und einem Bulli

Werne Zum 60. Jubiläum bekam Senior-Chef Egon Ribhegge am Mittwoch, 18. April, den Diamantenen Meisterbrief überreicht. 1958 legte er die Meisterprüfung ab. Dann startete er seine Unternehmerkarriere: Mit einer Garage und einem Bulli fing es an.mehr...

Für eine schönere Innenstadt

Der Experten-Blick von außen soll Innenstadt von Werne verbessern

Werne Mithilfe von Experten soll eine neue Gestaltungssatzung für eine schönere Werner Innenstadt sorgen. Das stößt bei der Aktionsgemeinschaft Wir für Werne auf Zustimmung – wenn Bedingungen erfüllt sind.mehr...

Werner Senioren im Fitnessstudio

Im Alter geht es noch mal ins Fitnessstudio

Werne Immer mehr Senioren halten sich in Studios fit. Auch in Werne schwitzen häufiger Ü60-Sportler an Geräten und in Sportkursen. Das liegt nicht zuletzt an besonderen Angeboten, die es für diese Altersklasse gibt.mehr...

Alte Postkarten aus Werne

Bernhard Wesselmann ist auf der Suche nach ganz besonderer Postkarte

Werne Bernhard Wesselmann setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl Wernes ein. Daraus entwickelte sich in den 1970er-Jahren seine Leidenschaft für heimatliche Postkarten. Seit dem ist er auf der Suche nach einer ganz besonderen Postkarte.mehr...