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Fischsterben: Abwasser gerät in den Hornebach

WERNE Ein Fischsterben in der Horne hat am Donnerstagmorgen die Umweltbehörden aufgeschreckt. Passanten hatten im Bereich der Fußgängerbrücke am Solebad die toten Tiere entdeckt und die Stadtverwaltung alarmiert.

Fischsterben: Abwasser gerät in den Hornebach

Donnerstag trieben unzählige kleine Fische tot in der Horne.

Der Gewässerfachmann der Stadt, Günther Horstmann, Vertreter des Ordnungsamte und des Kreisumweltamtes machten sich vor Ort ein Bild. „Dort treiben gut 20 tote Forellen und etliche kleinere Fische“, berichtete Horstmann. Um der Ursache für das Fischsterben auf die Spur zu kommen, folgten die Fachleute dem Hornebach guten Norden. Im Bereich Münsterstraße/Fürstenhof/Ottostraße wurden sie laut Horstmann fündig: Dort entdeckten sie einen zu sitzenden Abwasserkanal. Durch den „Stopfen“ in dem Rohr war Abwasser über einen Überlauf in den Piepenbach, von dort in die Horne gelangt. Nach den Schätzungen Horstmann sind durch den Schmutzwassereinlauf rund 50 bis 60 größere Fische, hauptsächlich Forellen, ums Leben gekommen.

Der Grund: Forellen benötigen sehr sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Da die Horne zurzeit Niedrigwasser führt, hat die Abwassereinleitung zu einer drastischen Qualitätsverschlechterung geführt, die die Fische nicht verkraftet haben. Verursacher unbekannt Mitarbeiter des Bauhofs beseitigten den Stopfen und fischten die toten Tiere ab. zu der Verstopfung war es laut Horstmann gekommen, weil offensichtlich irgend jemand Stoffe über die Kanalisation entsorgt hat, „die dort nicht hineingehören“, so Horstmann. Allerdings konnte nicht nachvollzogen werden, wer konkret der Schuldige ist. Kann dieser ermittelt werden, „dann hat er ein Problem“, sagte Horstmann, dann werde ein Verfahren gegen ihn eingeleitet.

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