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Gab es die Buchstaben schon immer?

WERNE Pünktlich zum Elternsprechtag eröffnete gestern das Christophorus-Gymnasium seine Sonderausstellung.

Gab es die Buchstaben schon immer?

Die Ausstellung "Sprache - Bilder - Zeichen - Drucken und Textverarbeitung" eröffneten gestern Dr. Jörgen Vogel, Herbert Meise und Hans-Anton Rotermund im Christophorus-Gymnasium.

Im Rahmen der Dauerausstellung zur Entwicklung der Computer im Christophorus-Gymnasium E.V.A. (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe) stellten Mathematiklehrer Herbert Meise und der ehemalige Pädagoge Hans-Anton Rotermund, der die ständige Galerie einst ins Leben gerufen hat und trotz Ruhestand weiterhin pflegt, interessante Exponate zum Thema „Sprache, Bilder, Zeichen, Drucken und Textverarbeitung“ zusammen. Woher kommen unsere Buchstaben?

Anfänge der Buchdruckerkunst

Gab es sie schon immer? So gibt die Ausstellung Einblick in die Anfänge der Buchdruckerkunst, in das Setzverfahren (Linotype und Monotype) oder den Photosatz, bei dem die vorliegenden Zeichen als Negativ auf Film belichtet werden. Auch die Druckplatte der Festschrift des Christophorus-Gymnasiums von 2005 konnte für die Ausstellung, die mindestens ein Jahr lang zu den Öffnungszeiten der Schule besucht werden kann, gewonnen werden.

Schriftproben

„Mein Lieblingsstück ist die rote Adler“, zeigt Rotermund auf die Schreibmaschine aus den fünfziger Jahren. Auch Schriftproben der „Gebrochenen Schrift“ (Fraktur), die durch einen Erlass des NS-Regimes aus dem Jahre 1941 für „offiziell unerwünscht“ galt, ergänzt die Sammlung, die von einer breiten Öffentlichkeit unterstützt wird und immer größeren Raum einnimmt.

 „Wir erhalten immer wieder von Privatpersonen und Haushalten Ausstellungsstücke“, bedankt sich Schulleiter Dr. Jörgen Vogel bei den großzügigen Spendern. Daher wird das Magazin immer umfangreicher, und die ersten Exponate warten bereits auf die nächste Sonderausstellung. 

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