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Gaspipeline soll durch Werne führen

WERNE Für die Erdgasversorgung Europas gewinnt die Lippestadt weiter an Bedeutung; auch für die neue Pipeline der RWE wird die Erdgasverdichterstation in Ehringhausen ein wichtiger Knotenpunkt.

Gaspipeline soll durch Werne führen

Die RWE-Erdgasverdichterstation in Ehringhausen ist Ziel der geplanten Pipeline auf Werner Boden.

Die neue Pipeline der RWE-Energy führt über rund 750 Kilometer von Tschechien bis nach Belgien und soll pro Jahr fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas u.a. aus Russlandtransportieren.

Wie Gabriele Stolbrink vom Planungsamt gestern berichtete, wurde die Stadt vor wenigen Tagen durch die Bezirksregierung in Arnsberg über den geplanten Verlauf der Trasse informiert. Demnach führt die Pipeline aus dem Hammer Süden kommend entlang der Autobahn A1 bis Stockum, wo sie die Lippe unterquert.

Im Bereich der Stockumer Straße soll sie gen Nordwesten schwenken, von der Horster Straße/Kiwitzheide „querfedlein“ bis zu etwa zum Kreisverkehr B54/Autobahnzubringer führen, von bis zur Erdgasverdicherstation. „Die ist aber nur die vorläufige Trassenführung“, erklärte Gabriele Stolbrink, sie werde im Rahmen des Raumordnungsverfahrens und des Planfeststellungsverfahrens konkretisiert.

Änderungswünsche?

Und dabei hat die Stadt Werne ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. „Ich gehe davon aus, dass wir einige Änderungswünsche anbringen werden“, vermutet Stolbrink. Andere Städte haben bereits Kritik angemeldet, da die Trasse teilweise wertvolle Naturschutzgebiete berührt. Ohnehin, so Gabriele Stolbrink weiter, würden im Laufe des Verfahrens umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgenommen, wobei sicher auch die Eingriffe der Trasse in die Lippeaue oder in den Bereich Grüner Winkel untersucht würden.

30 Meter breite Schneisen

Immerhin müssen für den Bau der Pipeline etwa 30 Meter breite Schneisen geschlagen werden. Der erste Bauabschnitt von Syda in Tschechien bis nach Werne soll im September 2009 starten, das erste Gas soll im Jahre 2011 fließen. Die Kosten beziffert RWE mit einer Milliarde Euro.

Hier soll ungefähr die geplante Trasse verlaufen:

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