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Geburtstag finanzieren lassen: Vorwurf der Untreue gegen Josef Marckhoff

WERNE Für eine Menge Schlagzeilen sorgt derzeit der aus Werne stammende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, Josef Marckhoff (Foto). Berichten zahlreicher Zeitungen und des Fernsehsenders Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zufolge wird gegen Marckhoff der Vorwurf der Untreue erhoben. Er habe sich die Feier zu seinem 60. Geburtstag im Mai von der Sparkasse bezahlen lassen, heißt es. Dabei gehe es immerhin um rund 50 000 Euro u.a. für die Beköstigung der Gäste durch den Nobel-Caterer Käfer aus Berlin.

Geburtstag finanzieren lassen: Vorwurf der Untreue gegen Josef Marckhoff

Josef Marckhoff soll sich seine Geburtstagsfeier vom Bankinstitut finanziert haben lassen.

Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Christoph Lange, bestätigte die Vorwürfe. Sie basieren laut Lange auf einer anonymen Anzeige, die aber keinen Beweis zur Erhärtung der Anschuldigungen enthalte. „Ob wir tatsächlich ein förmliches Ermittlungsverfahren einleiten werden, wird sich erst in ein paar Tagen entscheiden“, stellte Lange gestern auf Anfrage unserer Zeitung klar; derzeit laufe lediglich ein so genanntes Vorprüfungsverfahren. Dabei spielt vor allem die Frage eine wichtige Rolle, ob es sich bei der Feier tatsächlich um eine private Geburtstagsfete oder um eine Kundenveranstaltung im Rahmen des 160-jährigen Bestehens des Geldinstituts gehandelt hat. Dazu gibt es zum Teil sehr widersprüchliche Aussagen von Gästen und Vertretern der Sparkasse. In die Kritik geraten ist auch Landrat Christian Gilde (SPD), der als Verwaltungsratschef zu dem Fest in die Räume der Bank eingeladen hatte. Josef Marckhoff, einst Bediensteter der Stadtsparkasse Werne, war nach der Wende als „Aufbauhelfer“ nach Ostdeutschland gegangen und machte dort Karriere. Er genießt den Ruf, einer der erfolgreichsten Bankmanager im Osten zu sein, der für sein Institut trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage Brandenburgs immer wieder glänzende Zahlen meldet.

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