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Gestohlenes Portemonnaie

Gehbehinderte wurde Opfer eines Trickdiebstahls

WERNE Eine 82-jährige Wernerin ist am Dienstag gegen 14.30 Uhr Opfer eines Taschendiebstahls geworden. Die gehbehinderte Frau wollte zu einer Veranstaltung im Kapuzinerkloster, als sie auf der Südmauer von zwei Mädchen angesprochen wurde.

Die beiden gaben vor, für Behinderte sammeln zu wollen. Mit einer Unterschriftenliste lenkten sie die Frau ab und nahmen ihr dabei das Portemonnaie weg. Anschließend flüchteten die Mädchen. Sie sollen zwischen 16 und 18 Jahren alt und zwischen 1,55 und 1,70 Meter groß sein. Beide haben glattes, schwarzes Haar.

Der Fall weckt Erinnerungen an die jüngsten Überfälle auf Werner Bürger, die beim Geldabheben ebenfalls von jungen Mädchen angegriffen und beraubt worden waren. Einen Zusammenhang zwischen diesen Taten und dem Taschendiebstahl sieht die Polizei jedoch nicht: „Das wäre schon sehr weit hergeholt. Ausschließen kann man das natürlich nie, aber wir können es auch nicht bestätigen“, teilte Hauptkommissarin Vera Howanietz von der Kreispolizei Unna auf Anfrage mit.Erfahrungsgemäß stammten die Täter bei solchen Diebstählen auch nicht aus dem Ort, in dem sie passieren. „Das sind in der Regel Gruppen, die ein, zwei Tage in einer Stadt unterwegs sind und dann weiterziehen“, so die Hauptkommissarin. „Da wird es schwierig, an die ranzukommen.“

Deshalb rät die Polizei erneut dazu, auf die persönlichen Habseligkeiten acht zu geben. „Ein Portemonnaie gehört im Idealfall in die Innentasche und definitiv nicht auf die Ablage eines Rollators“, sagt Vera Howanietz. Im aktuellen Fall sei die Brieftasche allerdings nicht offen sichtbar gewesen. „Wichtig ist auch, Körperkontakt zu vermeiden – zum Beispiel, wenn man nach einer getätigten Spende umarmt werden soll.“

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