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Warnstreik bei Bast

Gleiche Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten gefordert

WERNE Zu einem Warnstreik haben sich Früh- und Spätschicht vor den Toren der Firma Bast versammelt. Unter anderem geht es um die Gleichberechtigung der Beschäftigten.

Gleiche Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten gefordert

Unabhängig von der Entscheidung, den Termin zur verschieben, fand am Mittwoch der von der IG Metall Hamm-Lippstadt und dem Betriebsrat der Firma Bast bereits im Vorfeld organisierte Warnstreik der Früh- und Spätschicht vor den Toren des Familienunternehmens statt.

Die Verhandlungen über einen Mantel-Haustarifvertrag bei der Firma Bast gehen voraussichtlich am 3./4. Juli 2012 in die fünfte Runde. Den Termin für den 20. Juni 2012 hatte die Geschäftsführung auf Grund eines „für das Unternehmen wichtigen Kundentermins“ abgesagt. Unabhängig von der Entscheidung, den Termin zur verschieben, fand am Mittwochmorgen der von der IG Metall Hamm-Lippstadt und dem Betriebsrat der Firma Bast bereits im Vorfeld organisierte Warnstreik der Früh- und Spätschicht vor den Toren des Familienunternehmens wie geplant statt. Schon seit geraumer Zeit verhandeln Gewerkschaftsvertreter, Betriebsrat und Firmeninhaber unter anderem über die Angleichung der Zahlung von Zuschlägen für Spät- und Nachtschicht und der Arbeit an Feiertagen sowie die Höhe des Weihnachtsgeldes und der Mehrarbeitsprozente an den Manteltarif der IG Metall, wie Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Hamm-Lippstadt, Britta Peter, und der Vorsitzende des Betriebsrates, Yasar Aktas, vor Ort zusammenfassten.

„Wir wollen aber auch gleiche Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten der Bast GmbH & Co. KG.“ Innerhalb des Familienbetriebes hat derzeit beispielsweise ein Teil der Belegschaft Anspruch auf 30 Tage Urlaub, während anderen Mitarbeitern laut ihrer Arbeitsverträge 20 Urlaubstage zustehen. Im Verlauf der bisherigen Verhandlungen habe die Geschäftsführung der Firma eine „stufenweise Angleichung“ bis 2014 angeboten. „Diese haben wir in Teilen akzeptiert“, sagte Peter.  Einig seien sich die Unternehmens- und Gewerkschaftsvertreter auch über die kontrovers diskutierte Erhöhung der Wochenarbeitszeit von derzeit 37,5 Stunden auf 40 Stunden geworden. „Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit hat die Geschäftsführung zurück genommen.“ Für den zweiten Bevollmächtigten der IG Metall Hamm-Lippstadt Torsten Kasubke steht auf jeden Fall fest: „Eine baldige Einigung am Verhandlungstisch über die restlichen Punkte ist für alle Beteiligten zu wünschen.“

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