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„Gurkensalat mit Chili und Dill“

WERNE Kann eine leuchtend rote scharfe Chili-Schote statt der zwar gesunden, aber ansonsten wenig aufregenden Banane das Image des Kreises Unna verbessern? Ist Dill oder eher ein anderes Gewürz am besten geeignet, die Lippestadt zu charakterisieren?

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FDP-Fraktionsvorsitzender Christoph Dammermann übergibt sein Ratsmandat an Dr. Waltraud Wyborski.

Bürgermeister Rainer Tappe zur Chili-dill-Kampagne: "Wir haben andere Probleme."

Mit diesen Fragen hat sich im Auftrag des Kreises eine Werbeagentur beschäftigt; den kulturpolitischen Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Hartmut Marks, bewegt das Thema ebenfalls (wir berichteten). Am Mittwoch nun haben Chili, Dill, Basilikum & Co. auch die Sitzung des Rates der Stadt Werne gewürzt, angerichtet durch den FDP-Fraktionsvorsitzenden Christoph Dammermann.

"Geldverbrennerei"

„Da geht mir doch das Messer in der Tasche auf, das ist doch pure Geldverbrennerei!“, schimpfte der Liberale alles andere als amüsiert über die Imagekampagne. Die Kreisverwaltung solle ihre Arbeit erledigen und nicht für teures Geld eine Agentur beauftragen, „mit Chili und Dill so´n Gurkensalat zu machen.“

Ob er etwas von der Kampagne im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 wisse, ob die Chili-Dill-Kampagne des Kreises mit der Stadt abgestimmt sei, wollte Dammermann schließlich von Bürgermeister Rainer Tappe wissen. „Ich habe mich auch gefragt, was das soll“, so die Antwort des Bürgermeisters.

Aprilscherz?

Als er aus der Presse davon erfahren habe, habe er spontan an den 1. April gedacht; ein Blick auf den Kalender habe ihn aber dann fürchten lassen, dass der Kreis es tatsächlich ernst meine mit seiner Aktion. „Wir haben andere Probleme als zu diskutieren, welches Gewürz zu uns passt“, machte Tappe klar, dass er die Gewürz-Initiative für einen ziemlichen „Kappes“ hält.

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