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Fußball: Landesliga 4

Herbern will den sechsten Auswärtssieg

HERBERN Der SV Herbern hat auswärts in fünf Spielen fünfmal gewonnen und 15-mal getroffen. Damit ist das Team das auswärtsstärkste der Fußball-Landesliga 4. Der nächste Gegner weist aber eine starke Heimbilanz auf. In den ersten fünf Heimspielen hat der TuS Sinsen erst einmal verloren und nur drei Gegentreffer kassiert.

Herbern will den sechsten Auswärtssieg

Herberns Steven Farchmin (am Ball) entschied das Spiel mit einem sehenswerten Freistoßtor.

Sinsen stellt mit acht Gegentoren aus den ersten zehn Partien die beste Defensive der Liga. „Hier läuft es wirklich gut. In der Offensive wird es auch immer besser, aber es besteht noch Steigerungsbedarf“, sagt Sinsens Trainer Martin Schmidt. Er ist Sinsens prominentester Neuzugang. Schmidt war zuletzt für den Oberligisten VfB Hüls verantwortlich. Jetzt versucht er, neue Strukturen in Sinsen aufzubauen. „Denn mittelfristig wollen wir eine Klasse höher“, sagt Schmidt. Sein Team befände sich noch in der Eingewöhnungszeit. Die Spieler müssen sich auf den professionellen Arbeitsstil des Trainers weiter einstellen. „Aber auch ich muss Abstriche machen. In der Oberliga gab es das nicht, dass Spieler beim Training fehlten, weil sie zur Borussia wollten“, sagt Schmidt. Die Zusammenarbeit läuft aber immer besser. In den ersten sechs Spielen holte Sinsen fünf Punkte, in den vergangenen vier gleich acht.

Herberns Trainer Christian Bentrup schätzt den Gegner auch stark ein. „Eigentlich habe ich die Mannschaft von Beginn an im oberen Drittel erwartet“, sagt Bentrup. Aktuell liegt Sinsen mit 13 Zählern auf Rang zehn, der SV Herbern mit 20 Punkten auf Platz vier. Mit dem sechsten Auswärtssieg in Serie will der SVH in der Spitzengruppe bleiben. Die Herberner müssen aber auf Nils Venneker (fünfte Gelbe Karte) und Marvin Bruland (privat verhindert) verzichten. Damit stellt sich die Innenverteidigung mit Björn Christ und Philipp Dubicki von alleine auf. Steven Farchmin wird wieder in der Spitze spielen. Sein Fehlen gegen Stuckenbusch (1:3) hatte sich deutlich bemerkbar gemacht. Es fehlte im Zentrum die Anspielstation, die den Ball halten kann und die Mitspieler einsetzt.

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