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Bis zu 40 Tonnen erlaubt

Hornebrücke zwischen Werne und Wessel ist fertig

Werne Beim Bau der neuen Hornebrücke zwischen Werne und dem Ortsteil Wessel war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Jetzt ist die Überführung so gut wie fertig. Wann der Verkehr wieder fließen kann, lesen Sie hier.

Hornebrücke zwischen Werne und Wessel ist fertig

Ein Monster-Brückenbauwerk ist an der Wesseler Straße entstanden. Der riesige Unterbau mit Spundwänden hält in Zukunft auch 40-Tonner aus. Ab Montag, 6. November, soll die Straße nach Herbern wieder frei sein. Foto: Helga Felgenträger

Mehrmals hatte sich die Fertigstellung der neuen Brücke, die den Verkehr auf der Wesseler Straße über die Horne in Richtung Herbern führt, nach hinten verschoben. Am Montag könnte das Warten ein Ende haben. „Wir gehen davon aus, dass die Brücke im Laufe des Tages freigegeben werden kann“, sagte Stefan Weber vom Kreis Unna am Freitag auf Anfrage.

Dann, so Weber, könne auch der Verkehr wieder fließen, der in den vergangenen sechs Monaten Umleitungen über die Münsterstraße (B54), die Nordlippestraße (L518) und die Herberner Straße (L844) hatte nehmen müssen.

Seit April gesperrt

Seit Ende April ist die Durchfahrt für den Bau der neuen Brücke gesperrt. Mehrere Fertigstellungstermine konnte der Kreis Unna, der für das Projekt zwischen Werne und dem Ortsteil Wessel 330.000 Euro veranschlagte, nicht einhalten. Sollte die Brücke ursprünglich Ende Juli, dann Mitte August und zuletzt Ende September fertig werden, ist die Freigabe nun auf den 6. November terminiert.

Letzte Arbeiten an der neuen Hornebrücke

Massive Spundwände unterstützen die Brücke, die jetzt auch Fahrzeuge bis zu 40 Tonnen aushalten soll.
Die Bauarbeiter bringen die Leitplanken seitlich des Geländers an.
Auch am Freitag, 3. November, war die Brücke an der Wesseler Straße über den Hornebach noch gesperrt.
Die Bauarbeiter bringen die Leitplanken seitlich des Geländers an.
Seit April dauern die Arbeiten an der Hornebrücke Wesseler Straße.
Seit April dauern die Arbeiten an der Hornebrücke Wesseler Straße.

Stefan Weber spricht von einer „Kette an Umständen“ als Grund für den erneuten Aufschub: „Wir haben hier verschiedene Gewerke. Den Stahlwerker für das Geländer, den Tiefbauer für den Bereich vor und hinter der Brücke. Da muss nur einer kurzzeitig ausfallen und schon verschiebt sich alles nach hinten.“ Zuletzt hatte es laut Weber Probleme beim Auftragen des Gussasphaltes gegeben – auch wegen des schlechten Wetters.

Letzte Arbeiten führte am Freitag eine Firma aus Holzwickede durch. Arbeiter montierten die noch fehlenden Leitplanken seitlich des blauen Geländers der neuen Hornebrücke.

40-Tonner erlaubt

Die alte Brücke hatte abgerissen werden müssen, weil das Bauwerk marode gewesen war. Sie war auf 12 Tonnen beschränkt gewesen. Mit der neuen Brücke gibt es in Zukunft keine Gewichtsbeschränkung und demnach auch keine Beschilderung mehr, die auf eine Beschränkung hinweist.

Heißt laut Straßenverkehrsordnung: Bis zu 40 Tonnen schwere Fahrzeuge dürfen die Überführung nutzen. „Schwerlasttransporte müssen natürlich trotzdem angemeldet werden“, sagt Weber.

Sechs Meter in der Erde

Für den Halt sorgen in Zukunft zwei große Widerlager, die den Übergang zwischen der Brücke und dem Erddamm markieren. Dafür wurden mehrere Spundwände in Reihe gesetzt und mit Kopfbalken verbunden. Allein die Spundwände wiegen laut Weber mehrere Hundert Kilo und seien bis zu sechs Meter tief in die Erde gerammt worden. Ein halbes Jahr nach Baubeginn steht das Konstrukt.

Ob der Zeitplan für das Projekt nicht von Anfang an zu knapp bemessen gewesen war, wollte der Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen bei der Kreisverwaltung am Freitag nicht bestätigen. Man hätte durchaus nach drei Monaten fertig sein können. Aber schon nach der Auftragsvergabe hätte es zeitliche Verschiebungen gegeben – vielleicht auch wegen Fehlern in der Kommunikation.

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