Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Illegale Camper besetzen "Prinzipalviertel"

WERNE Die Planungen für das Prinzipalviertel zwischen B 54 und Fürstenhof sollen zwar angesichts schleppender Nachfrage modifiziert werden; ein illegaler Campingplatz dürfte damit aber kaum gemeint gewesen und auch nicht im Interesse der Stadt, der Grundstückseigentümer und der Anwohner sein. Aber genau das scheint sich auf dem Gelände zu entwickeln.

Illegale Camper besetzen "Prinzipalviertel"

Seit einer Woche stehen die Wohnwagen auf der Freifläche zwischen B54 und Fürstenhof.

Seit einer Woche stehen dort die Wohnwagen von Sinti und Roma, die sich ursprünglich auf dem Weg nach Frankreich für zwei Tage auf dem Hagen niederlassen wollten.

Dauercamping verboten

"Das mussten wir untersagen", erklärte Ordnungsamtschefin Kordula Mertens; Dauercamping auf einem öffentlichen Parkplatz sei nun einmal verboten. Da sich die "Durchreisenden" nun auf einem Privatgelände befänden, so Mertens, seien dem Ordnungsamt die Hände gebunden. "Jetzt sind der Eigentümer und das Bauordnungsamt am Zug", so Mertens, dann auch auf Privatgrund ist Dauercamping nicht erlaubt.

Die Bauordnung indes, sagte deren Chefin Monika Geißler, könne laut aktueller Rechtsprechung erst aktiv werden, wenn die Wohnwagen dort über "mehrere Wochen" ohne Genehmigung "campieren" würden, so lange sei die Stadt machtlos.

Alternative abgelehnt

Über Anwohner-Beschwerden habe er erfahren, dass das Grundstück "besetzt" worden sei, berichtete der Geschäftsführer des Lüner Bauträgers und Grundstückseigners RKM, Christoph Kuhnen. Er habe die Sinti und Roma darauf hingewiesen, dass es sich hier um ein Privatgelände handele, sie nicht bleiben könnten. Er haben ihnen sogar alternativ einen Platz in einem Lüner Gewerbegebiet angeboten. Das hätten sie abgelehnt. Nun hofft Kuhnen, dass das "fahrende Volk" seine Zusage einhält und am Samstag weiterreist. "Wenn nicht, müssen wir uns etwas - eventuell juristische Schritten - einfallen lassen"; schließlich lege er keinen Wert auf weitere Klagen der Nachbarn.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Feuerwehr rückte zum Werner Krankenhaus aus

Auslaufendes Öl und Benzin forderten Werner Feuerwehrleute

Werne Zu gleich zwei Einsätzen mit auslaufenden Flüssigkeiten musste die Werner Feuerwehr binnen weniger Stunden ausrücken. Einer der Einsatzorte befand sich am Werner St.-Christophorus-Krankenhaus.mehr...

Streuobstwiese an der Capeller Straße in Werne blüht

Auf der Streuobstwiese von Willi Fleige stehen mehr als 100 Obstbäume

Werne Die Streuobstwiese von Bauer Willi Fleige steht derzeit in voller Blüte. Täglich schaut der 96-Jährige auf die Blütenpracht und hat dabei nur einen Wunsch: Hoffentlich erlebt er in diesem Jahr nicht wieder die böse Überraschung wie im vergangenen Jahr.mehr...

Austauschstudenten aus Kentucky sind in Werne

Lehramtsstudenten aus den USA lernen am Anne-Frank-Gymnasium

Werne Wieder sind Austauschstudenten aus der amerikanischen Partnerstadt Bowling Green (Kentucky) zu Gast in Werne. Sie kommen in Gastfamilien unter. Dabei lernen die Studenten auch ganz neue Wege der Kommunikation kennen.mehr...

Unfall auf der Nordlippestraße in Werne

Autofahrer weicht Reh aus und landet im Busch

Werne Mit dem Schrecken davon gekommen sind zwei Werner am Dienstagabend auf der Nordlippestraße. Weil sie einem Reh auf der Fahrbahn auszuweichen wollten, landeten die beiden mit ihrem Pkw direkt im Buschwerk. Beide blieben unverletzt – die Feuerwehr stand jedoch vor einer Herausforderung.mehr...

Nach Schließung von Black.de in Werne

Zieht Tedi jetzt in die alten Black.de-Räume?

Werne Nach zehn Monaten im Steinhaus-Center verschwindet Black.de in Werne wieder vom Markt. Nun hat sich das Dortmunder Unternehmen zur Zukunft der Tedi-Filiale in den Räumen nebenan geäußert.mehr...

Ausbau der Autobahn 1 sorgt für rege Diskussionen

Beim Ausbau der Autobahn 1 bei Werne sorgen sich Anwohner um den Lärmschutz

Werne Die A1 soll bis 2027 zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne auf sechs Spuren ausgebaut werden. Um über den Fortschritt der Pläne zu informieren und mögliche Einwände der Anwohner zu hören, lud der verantwortliche Landesbetrieb Straßen.NRW am Dienstagabend zur Veranstaltung „Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung“ ins Haus Tingelhoff ein. Ein Thema sorgte besonders für Diskussionsstoff.mehr...