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Werne und der Innogy-Verkauf

Innogy-Verkauf an Eon: Stadt Werne gibt sich gelassen

Werne Welche Auswirkungen hätte ein Verkauf der RWE-Tochter Innogy an den Konzern Eon für die Stadt Werne? Schließlich hat die Stadt erst vor einem Jahr die Mehrheit am städtischen Stromnetz gekauft.

Innogy-Verkauf an Eon: Stadt Werne gibt sich gelassen

Der Stadt gehören 51 Prozent des kommunalen Stromnetzes, 49 Prozent liegen bei Innogy. Foto: picture alliance / Martin Schutt

Lothar Christ nannte es eine „historische Entscheidung“, als die Stadt Werne Anfang Dezember 2017 die Gründung einer Netzgesellschaft zum 1. Januar 2018 bekannt gab. Die Frage ist seit Montag jedoch, ob der Vertragspartner überhaupt noch länger existiert.

Werne hatte für fünf Millionen Euro 51 Prozent des städtischen Stromnetzes gekauft. 49 Prozent gehören der RWE-Tochter Innogy. Die neue Netzgesellschaft will das Stromnetz dann an den Betreiber Westnetz verpachten und über die Netzentgelte Gewinne erzielen, die gemäß den Gesellschaftsanteilen aufgeteilt sind.

Innogy steht vor ungewisser Zukunft

Nun steht Innogy allerdings vor einer ungewissen Zukunft – wenn der Energiekonzern denn überhaupt noch eine Zukunft hat. Dem Vernehmen nach wird RWE seine Tochter an den Konkurrenten Eon verkaufen, die Marke Innogy würde damit vom Markt verschwinden. Und vermutlich auch aus dem Vertragspapier, das die Stadt Werne für die neue Netzgesellschaft unterzeichnet hat.

Im Stadthaus gibt man sich entspannt: „Wir rechnen zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nicht damit, dass die Situation sich negativ auf unsere Gesellschaft auswirken wird“, erklärte Stadtkämmerer Marco Schulze-Beckinghausen, der den erkrankten Bürgermeister Lothar Christ vertrat, am Montag auf Anfrage. Viel mehr könne er auch nicht sagen: „Es gibt bis jetzt ja noch keine offizielle Stellungnahme von Innogy.“

Man erwarte, dass eine entsprechende Information in Kürze auch an die Kommunen gehen wird. „Dann werden wir weitersehen, ob sich etwas für uns verändern wird.“

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