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Reitertage Lenklar

Jens Baackmann gewinnt den Großen Preis

Werne Der Reiter des ZRFV Albachten gewinnt den Großen Preis von Lenklar im Stechen. Er löst Toni Haßmann ab, der nach Siegen 2016 und 2017 den Hattrick in Lenklar holen wollte. Und was macht der Hausherr?

Jens Baackmann gewinnt den Großen Preis

Der Sieger des Großen Preises Jens Baackmann mit Quantara. Foto: Patrick Fleckmann

Als Lutz Gripshöver am Sonntag beim Großen Preis von Lenklar als 27. Reiter in den Parcours ging, war der Himmel schon bedrohlich schwarz. Im Hintergrund grummelte es in den Wolken. Mit Quidam ging es für den Hausherren zunächst gut los. Doch er leistete sich zu viele Fehler und gab schließlich auf. „Es hat nicht seien sollen“, sagte Parcours-Sprecher Carsten Soestmeier in den Applaus der mal wieder zahlreichen Zuschauer hinein. Den Höhepunkt der Lenklarer Reitertage, das Drei-Sterne-S-Springen mit Stechen, lassen sich die Reitsportfans aus der Umgebung nicht entgehen – das Wetter spielt dabei keine Rolle. Der Parcours war 460 Meter lang, war mit 13 Hindernissen, darunter einer Dreifachkombination, gespickt. 16 Sprünge mussten die Paare insgesamt bewältigen.

Vor dem Springen war Lutz Gripshöver noch guter Dinge: „Mal schauen, wie es läuft. Quidam hat das in den letzten vier Wochen richtig gut gemacht. Mal schauen, wie sie sich über die Saison hinweg entwickelt“, so Gripshöver.

Gewitter sorgt für eine Unterbrechung des Großen Preis

Zwei Paare nach Gripshöver ging Toni Haßmann an den Start. Mit Channing ritt der viermalige Große-Preis-Sieger die beste Zeit vor dem Stechen – und das in strömendem Regen. Nach seinem Ritt unterbrach die Turnierleitung den Großen Preis für zwanzig Minuten. Das Gewitter entlud sich direkt über der Reitanlage Gripshöver, die Zuschauer flüchteten in die Zelte.

Toni Haßmanns Ehrgeiz war es, den Hattrick zu feiern. Bereits 2016 und 2017 landete er ganz vorne. Ein Sieg blieb ihm in diesem Jahr jedoch vergönnt. Im Stechen, für das sich die fünf besten Reiterpaare aus der Drei-Sterne-Prüfung qualifiziert hatten, setzte sich Jens Baackmann vom ZRFV Albachten durch. Mit Quantara blieb die Uhr bei 39,62 Sekunden stehen. „Ich musste alles riskieren. Toni war ja nach mir dran im Stechen. Es war sehr knapp“, sagte Baackmann bei der Siegerehrung.

Fotostrecke Lenklar

Jens Baackmann, Sieger des Großen Preises, gönnt sich einen tiefen Schluck aus dem Bierglas.
Jens Baackmann hat den Großen Preis von Lenklar gewonnen.
Der Sieger des Großen Preises Jens Baackmann mit Quantara.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Der Große Preis von Lenklar.
Viel Spaß hatte der Nachwuchs bei der Führzügelprüfung mit Kostümwertung.
Viel Spaß hatte der Nachwuchs bei der Führzügelprüfung mit Kostümwertung.
Viel Spaß hatte der Nachwuchs bei der Führzügelprüfung mit Kostümwertung.
Viel Spaß hatte der Nachwuchs bei der Führzügelprüfung mit Kostümwertung.
Hauke Bintig vom RV St. Georg Werne hat das Goldene Reitabzeichen überreicht bekommen.
Hauke Bintig vom RV St. Georg Werne hat das Goldene Reitabzeichen bekommen.
Hannah Kosanetzki vom RV St. Georg Werne hat insgesamt über alle Turniertage das beste Ergebnis aus Werner Sicht eingefahren.
Die Teilnehmer des Jump&Ride.
Erst auf dem Pferd, dann ging es im Auto beim Jump&Ride durch den Parcours.
Für die vielen Helfer gab es einen Blumenstrauß.

Doch es war nicht Toni, sondern sein Bruder Felix, der mit Chaccinus Zweiter im Stechen wurde. Nur diesen beiden Reiterpaare blieben fehlerlos. Toni Haßmann landete auf Rang drei, gefolgt von Kathrin Eckermann mit Okarla (4 Fehlerpunkte/44,25 Sekunden) und Hubertus Dieckmann mit Quetzen (8/43,66). Der Parcours beim Stechen wurde um 100 Meter abgekürzt, sodass hier schnellere Zeiten als bei der vorangegangenen Prüfung zustande kamen.

Jens Baackmann bedankte sich anschließend noch beim Publikum und der Familie Gripshöver für das tolle Turnier. „Die zehn Tage Lenklar sind immer eine fantastische Veranstaltung“, so Baackmann. Schon zuvor am Sonntagmorgen nutzten einige Reiter, die auch den Großen Preis reiten wollten, die Ein-Sterne-S-Zeitspringprüfung, um warm zu werden und natürlich ihre weiteren mitgebrachten Pferde auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Felix Haßmann holte sich auf Horse Gym‘s Landino die erste (0/53,22) und zweite Abteilung (0/55,15). Vom RV von Nagel Herbern landeten Katja Heitmaum und Akira auf Rang acht (58,38).

Der viermalige Große-Preis-Sieger war am Samstag erfolgreich

Einen Stern weniger als der Große Preis hatte am Samstag die Zwei-Sterne-S-Prüfung mit Siegerrunde. Hier landeten Toni Haßmann und Maicon auf Platz eins der ersten Abteilung. Am Samstagmorgen absolvierte Toni Haßmann zunächst eine Ein-Sterne-S-Prüfung nur für Männer. Hier wurde er mit Contendix Dritter. Ebenfalls am Start war Hauke Bintig vom RV St. Georg Werne. Er wurde Fünfter. Auf den 16-Jährigen wartete am Sonntag dann noch eine große und seltene Ehrung.

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