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Fußball: Landesliga

Joker Prinz sticht doppelt für den Werner SC

WERNE Der Werner SC hat auch in Gemen an seine starken Leistungen der Vorwochen angeknüpft und einen wichtigen Sieg bei einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga 4 gelandet.

Joker Prinz sticht doppelt für den Werner SC

Joker Jannik Prinz (l.) war mit seinen zwei Toren der Mann des SpielsGreis Foto: Greis

Landesliga

Westf. Gemen – Werner SC

0:2 (0:0)

„Das war ein absolut verdienter Sieg“, freute sich WSC-Trainer Lars Müller nach dem 2:0-Auswärtserfolg seiner Elf bei der Westfalia aus Gemen. Lediglich anderthalb Torchancen habe seine Mannschaft zugelassen, lobte Müller nach dem Abpfiff die gute Defensivleistung seines Teams.

In der 40. Minute hatte WSC-Schlussmann Sebastian Treppe seine Farben mit einer tollen Parade vor dem Pausenrückstand bewahrt, in der zweiten Halbzeit war es Marvin Stöver, der einen Angriff der Gastgeber gerade noch unterband, bevor echte Gefahr aufkam.

Prinz wird zum Mann des Tages

Zu diesem Zeitpunkt führten die Werner bereits mit 1:0. Gefeierter Mann des Tages war Stürmer Jannik Prinz. Erst vier Minuten zuvor für Daniel Durkalic ins Spiel gekommen, netzte der Joker zum ersten Mal ein. In der Nachspielzeit markierte erneut Prinz den Endstand und räumte auch die letzten Zweifel an Wernes Sieg gegen letztendlich zu harmlose Gemener aus.

„Wenn du nur etwas mehr als zwanzig Minuten spielst, zwei Tore erzielst und noch einmal den Pfosten triffst, kann man nur sagen: Mehr geht nicht“, freute sich Müller mit seinem Schützling.

Gute Kollektivleistung

Doch nicht nur Doppeltorschütze Prinz galt das Lob des Trainers, der eine gute Mannschaftsleistung gesehen hatte. „Wir haben heute im Kollektiv sehr gut gearbeitet. In der Defensive standen wir sicher und haben kaum etwas zugelassen.

Und nach vorne haben wir uns einige Chancen erspielt – von denen wir sicherlich eine oder zwei mehr hätten verwerten können“, fand der WSC-Coach mit den vergebenen Chancen von Durkalic (35.) und Lukas Manka (43./44.) sowie der ein oder anderen Konterchance nach dem Führungstreffer dann doch noch ein kleines Haar in der Suppe.

Unter Strich aber ist das egal. Mit dem Sieg verschafft sich der WSC mit nun zwölf Punkten auf Rang zwölf liegend drei Punkte Luft zu den Abstiegsrängen.

Gemen: Schneider - Albring, Bietenbeck, Dings (37. Demming), Girnth, Rottstegge (77. Kirchhoff), Hahm, Hübers (46. Klaveren), Seeger, Geers, Vorholt

WSC: Treppe - Seifert, Link, Simon, Stöver, Hennes (79. Niewalda), Runde, Klossek (82. Saado), Lachowicz, Manka (67. Prinz), Durkalic

Tore: 0:1 Prinz (71.), 0:2 Prinz (90.+3)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Demming (75., wiederholtes Foulspiel)

Auch die Reserve des Werner SC wollte am gestrigen Sonntag im Auswärtsspiel gegen den BSV Roxel II den zweiten Sieg in Folge holen. Nach 90 Minuten stand es 1:4 gegen Werne.

Kreisliga A2 Münster

BSV Roxel II - Werner SC II 4:1 (0:1)

Die Niederlage schmerzt den Gästen sehr. Roxel zieht an den Wernern vorbei, die nun auf Platz 14 stehen. Dabei hatten sich die Werner vor der Partie einiges vorgenommen. So wurde unter der Woche intensiv an der taktischen Ausrichtung des Teams gearbeitet.

Der WSC setzte nichts davon um, was das Trainer-Duo Henrik Schmidt und Axel Scheunemann forderten. Schon nach 20 Minuten hätten die Werner mit 3:0 hinten liegen können. Roxel vergab dreimal frei vor dem Tor. Überraschend war deshalb auch der Führungstreffer für die Werner. Nach einer Ecke stand Marc Fuhrmann am zweiten Pfosten frei und traf zum 1:0 für die Gäste (35.).

Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff glich der Gastgeber aus (44.). Roxel trat nach dem Seitenwechsel selbstbewusster auf. Werne war völlig von der Rolle. Den Wernern passierten zu viele individuelle Fehler. Roxel nutzte das aus.

Innerhalb von fünf Minuten schraubte der BSV das Ergebnis auf 3:1 hoch (50./55.). Der WSC kam zu keiner Möglichkeit. „Für uns ist das ein Rückschlag. Wir werden das Spiel schnell abhaken und im Training unter der Woche wieder Gas geben“, sagte Schmidt.

Werne: Vorwick - Whitworth, Eisenbach, Seifert (28.Liesegang-Plümper), Glinski, Teuber, Telgmann, Großpietsch (60. Zengin), Telgmann, Egert, Mersch (60. Eichhorst), Fuhrmann

Tore: 0:1 Fuhrmann (35.), 1:1 (44.), 2:1 (50.), 3:1 (55./FE), 4:1 (75.)

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