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Schwimmmeister

Klaus Wortmann, der Mann am Beckenrand geht in Vorruhestand

WERNE Eine Respektsperson wollte er nach eigener Aussage nie sein. Dennoch hat sich Klaus Wortmann in 35 Jahren jede Menge Respekt verdient - als Schwimmmeister im Solebad. Jetzt geht er mit 60 Jahren in den Vorruhestand.

Klaus Wortmann, der Mann am Beckenrand geht in Vorruhestand

Eine Respektperson geht: Wernes Schwimmmeister Klaus Wortmann wechselt in den Vorruhestand.

Und der Mann am Beckenrand hat noch eine Überraschung parat: Am Samstag gab er seiner Hildegard das Ja-Wort. Dabei war der Zeitpunkt der Hochzeit eigentlich nur logisch, denn er markiert eine neue Ära sowohl für das Solebad als auch - vor allem - für Klaus Wortmann. "Ich denke, dass du noch ein sehr interessantes Leben vor dir hast", gab ihm Frank Gründken, Geschäftsführer der Natur-Solebad GmbH, mit auf den Weg. Er bedankte sich für die 35-jährige Zusammenarbeit, "in der du uns allen durch deine Äußerungen zu passender und auch zu unpassender Zeit viel Freude bereitet hast".

Mehr als 2000 Menschen das Schwimmen beigebracht Badleiter Jürgen Thöne skizzierte den Lebensweg des nun Ex-Schwimmmeisters, der eigentlich 1969 eine Ausbildung zum Maler und Lackierer abgeschlossen und bis 1977 in einem Labor in Münster gearbeitet hatte. Der damalige Schwimmmeister Helmut Goldmann - gleichzeitig Vorsitzender der Wasserball-Abteilung des TV Werne - holte den 25-Jährigen als Azubi ins Solebad. "In 24 Jahren, die du Schwimmkurse gegeben hast, haben weit mehr als 2000 Kinder und Erwachsene von dir gelernt", so Thöne. "Hatte so manches Mal Badeverbot"

Doch den Wernern wird er wohl hauptsächlich als Schwimmmeister in Erinnerungen bleiben. "Durch meinen Werdegang habe ich immer gewusst, was sich gehört und wie man mit Badegästen umgehen muss", sagt er heute und fügt lachend hinzu: "Ich hab ja selber viel Unfug gemacht und hatte so manches Mal Badeverbot."

 

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