Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Krankenhaus: Tomograph kann Katheter ersetzen

WERNE Auf den ersten Blick fehlen dem Betrachter vor Staunen fast die Worte. Der neue Computertomograph (CT) in der radiologischen Gemeinschaftspraxis am St.-Christophorus-Krankenhaus ist schon rein optisch ein "echter Hammer". Außerdem können mit dem Gerät unangenehme Katheteruntersuchungen verhindert werden. Anschaffungskosten: 700 000 Euro.

/

Ein Herz in hoher Auflösung: Der neue Computertomograph erspart Patienten in vielen Fällen den Katheter.

Radiologe Dr. Bertram Braun mit "Patientin" Barbara Drews und dem neuen Computertomographen.

Mit stolzen 700 000 Euro, die das Gerät gekostet hat, ist es der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte der Gemeinschaftspraxis Radiologie Unna/Werne, die am hiesigen Standort gerade ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Einer von fünf beteiligten Ärzten ist Dr. Bertram Braun, der den CT am Mittwoch vorstellte. "Wir haben in allerneueste Technologie investiert, um der gestiegenen Patientenzahl und den höheren Anforderungen noch besser gerecht werden zu können", so Dr. Braun. Ein vergleichbares Gerät sei im näheren Umkreis allein in Dortmund zu finden.

Der Patient profitiert

Und worin liegen genau die Vorteile des neuen Apparates? Dr. Braun: "Mit Hilfe dieses CTs kann ein Großteil der Herzkatheteruntersuchungen ersetzt werden." Der Patient profitiert also, weil kein Katheter durch die Leiste bis zum Herzen gelegt werden muss.

Genaues Abbild des Herzens

Hinzu kommt, dass das neue Gerät dank seines 128-Zeilen-Detektors das Herz schneller und genauer untersuchen kann, als das bisher der Fall war. Und auch die Strahlenbelastung wird im Vergleich zum Vorgänger-CT deutlich reduziert. Der alte 64-Zeilen-Tomograph war erst im letzten Jahr angeschafft worden, genügte aber den Ansprüchen nicht und musste daher ungewöhnlich früh ausgetauscht werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Betreten des Werner Stadtwaldes erlaubt

Landesforstamt gibt nach Sturmtief Friederike die Wälder wieder frei

Werne Nun ist es offiziell: Der Landesbetrieb Wald und Holz hat die Wälder im Kreis Unna wieder freigegeben. Das Absperrgitter am Werner Stadtwald steht allerdings noch.mehr...

Innenstadt in Werne

Stadt sucht Paten für Blumenaktion

Werne Die Werner Innenstadt soll aufblühen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Stadtmarketing sucht Paten, die Blumenampeln finanzieren, die an Laternen angebracht werden sollen. Arbeit ist für die Paten damit nicht verbunden. mehr...

Orgel in der Konrad-Kirche in Werne

Ein letztes Pfeifen vor dem Umzug

Werne 15 Jahre ist die Orgel in der St.-Konrad-Kirche in Werne erst alt. Nun wird sie abgebaut. Am Sonntag lauschten die Kirchgänger ihr ein letztes Mal in der gewohnten Umgebung. Es steht ein Umzug an.mehr...

Todesursachen in Werne

Daran sterben die Menschen in der Lippestadt

Werne Nur eines ist sicher: der Tod. Jeden Menschen in unserer Stadt wird er irgendwann einmal einholen. Aber woran sterben die Werner Bürger eigentlich statistisch am häufigsten?mehr...

Wernutopia 2018

Teilnahme an der Ferienstadt soll teurer werden

Werne Die Kinderstadt „Wernutopia“ geht in den Sommerferien in die nächste Runde. Die Teilnahme soll teurer werden – um bis zu 15 Euro pro Woche. Die Stadt Werne begründet diesen Schritt.mehr...

130 behinderte Mitarbeiter bei Amazon

Christine Osterkemper ist blind – und hat ihren Traumjob gefunden

Werne Das neue Amazon-Logistikzentrum in Werne bietet nicht nur ein modernes Arbeitsumfeld für rund 1300 gewerblich Beschäftigte. Es ist weitgehend barrierefrei. Beste Bedingungen also für die 130 behinderten Mitarbeiter.mehr...