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Kretschmer warnt: 'Die Existenz steht auf dem Spiel'

KREISGEBIET "Die Existenz der Kreise steht auf dem Spiel. Wir müssen uns stark machen!" So hat der Kreisvorsitzende Werner Kretschmer die Vereine beim Staffeltag der Kreisligen jetzt zur Teilnahme an der Bezirkskonferenz am 16. August in Kamen aufgefordert.

Kretschmer warnt: 'Die Existenz steht auf dem Spiel'

Werner Kretschmer, Kreisfußball-Vorsitzender.

Ansonsten standen Rückblicke auf die letzten Saison und Vorausschau auf die bevorstehende Saison auf der Tagesordnung des Staffeltages der Kreisligen A, B, C im Plettenberger Hof in Nordkirchen, zu dem alle Vereine ihre Vertreter entsandt hatten.

"Am drittletzten Spieltag konnte ich Fortuna Seppenrade zur Meisterschaft gratulieren, eigentlich wollte ich das schon einen Spieltag vorher tun, aber dann kam das Unentschieden gegen SC Capelle in letzter Minute'", berichtete Werner Kretschmer von der Kreisliga A. Er ging auf die Bülskämper-Affäre ein und entschuldigte sich beim BV Selm. Er sei davon ausgegangen, dass der BV Selm seinen Schiedsrichter bearbeitet habe.

Die Schiedsrichter zückten 35 mal die rote und 45 mal die gelb-rote Karte. SV Herbern II liegt in der Fairness-Tabelle vorne, Letzter ist der VfL Werne. Es wurden 488 Spieler eingesetzt, der PSV Bork kam mit den wenigsten aus, er setzte 23 ein. Am meisten benötigte der SV Südkirchen II mit 40. 896 Tore fielen, der FC Nordkirchen war mit 88 am erfolgreichsten.

Kopf-an-Kopf-Rennen in der B-Liga Von einem Kopf-an-Kopf-Rennen berichtete Georg Henke von der Kreisliga B, dass schließlich GS Cappenberg als Meister gewonnen hätte. Um den zweiten Aufsteiger mit Fortuna Seppenrade II zu ermitteln hatte es ein Entscheidungsspiels gegeben. Es gab 31 mal Rot und 45 mal Gelb-Rot.

Gestartet sind 17 Mannschaften, geblieben sind 14 Mannschaften, so dass drei Mannschaften spielfrei waren und es nur zur Halbzeit und Ende eine gerade Tabelle gab, berichtete Günter Becks von der Kreisliga C. Er überreichte Thomas Overmann die Meisterurkunde für die 2. Mannschaft des Werner SC und nannte den FC Nordkirchen II als hartnäckigen Verfolger und Mitaufsteiger. Erfreulich sei, dass sich der Trend in Sachen Fairness fortgesetzt habe. Es gab 26 mal Gelb-Rot und 27 mal Rot. SuS Olfen III und GS Cappenberg II waren die fairsten Mannschaften.

Nichterscheinen und schlechtes Benehmen Franz Zakrzewski, Vorsitzender der Bezirksspruchkammer Hellweg, bemängelte das Nichterscheinen und das manchmal schlechte Verhalten vor der Spruchkammer. Als Nachweis, wer rechtlich den Verein vertritt und somit einem Vertreter auch eine Vollmacht erteilen kann, sollte ein Auszug aus dem Vereinsregister vorgelegt werden. Er warnte davor, sich auf Pass-Online zu verlassen. Nur wenn der Pass da ist, sollte ein Spieler eingesetzt werden.

Kreisschiedsrichterobmann Karl-Heinz Schulze registriert rund 100 Schiedsrichter in seiner Vereinigung. Die Nachwuchsförderung sei ein langsamer Schritt nach vorne. Er mahnte die Vereine, gerade die jungen Schiedsrichter zu unterstützen. "Ich werde den Antrag beim Vorstand stellen, schon zur Rückrunde, den elektronischen Spielbericht, der jetzt noch Freiwilligkeit ist, zur Pflicht zu machen", mahnte Schulze die Vereine, sich damit anzufreunden.

Schecks für die Vereine Kreiskassierer Erich Zahlmann und überreichte den Vereine BW Alstedde, Fort. Seppenrade, FC Nordkirchen und Davensberg die Schecks der Krombacher Brauerei von der letzten Pokalrunde.

Ausblickend teilte Werner Kretschmer mit, an der Auf- und Abstiegsregelung werde sich nichts ändern. Er kündigte an, im Pokal werde das "hässliche" Wort Qualifikation verschwinden. Kretschmer: "Es ist aber nicht möglich, höher spielende Mannschaften bei der Pokalauslosung zu setzen. Das sehen die Durchführungsbestimmungen des Verbandes nicht vor." Er ging noch einmal auf die durch die Verschiebung der Spieltage entstandenen Problemen im Spielplan ein und empfahl das Heimrecht zu tauschen.

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