Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

rnPflegenotstand in NRW – eine Expertenmeinung

Lässt sich die Pflege noch retten?

Lässt sich die Pflege noch retten?

Deutschlandweit sind 17.000 Stellen für Pflegekräfte nicht besetzt. Warum eigentlich? Und welche Folgen hat diese Situation? Der Werner NRW-Pflegeratsvorsitzende Ludger Risse erklärt die Hintergründe im Interview. Foto: dpa

Werne Die Situation in der ambulanten und stationären Pflege ist alles andere als berauschend: überforderte Fachkräfte und frustrierte Angehörige, die keinen Platz für ihre pflegebedürftigen Verwandten finden. NRW-Pflegeratsvorstand Ludger Risse aus Werne sagt, der Pflegenotstand werde sich weiter verschärfen. Aber es gibt Hoffnung – etwa durch Roboter und selbstfahrende Betten.

Kaum zwei Wochen nach seinem Amtsantritt stand Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereits gehörig in der Kritik. Nach seinen umstrittenen Aussagen – etwa zu Wartezeiten bei Ärzten und einer Zweiklassenmedizin – sorgte der Brief einer Krankenschwester an den Minister für Aufsehen. Von einem „menschenunwürdigen System“ ist darin die Rede. Und Spahn, so der Vorwurf, könne sich anscheinend nicht vorstellen, „was es bedeutet, qualifizierte pflegerische Leistungen zu erbringen, vor allem nicht zu den derzeitigen Bedingungen“. Aber sind die Umstände wirklich so katastrophal? Und falls ja: Wie ließe sich das ändern? Darüber hat RN-Redakteur Felix Püschner mit dem NRW-Pflegeratsvorsitzenden Ludger Risse gesprochen.

Entdecken Sie mit RN+ die neuen Premium-Artikel der Ruhr Nachrichten!

Jetzt einfach anmelden und kostenlos weiterlesen