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Reparaturen nur noch im Notfall

Lehrschwimmbecken wird wohl 2017 geschlossen

STOCKUM Das Gebäude ist mehr als 50 Jahre alt, die sanitären Anlagen und Heizungen sanierungsbedürftig: Mit der Wiedereröffnung des Solebades 2017 soll das Lehrschwimmbecken in Stockum geschlossen werden. Schon jetzt sind die laufenden Kosten für das Becken deutlich höher als die Einnahmen.

Lehrschwimmbecken wird wohl 2017 geschlossen

Das Lehrschwimmbecken wird am Nachmittag und auch samstags von vielen Vereinen genutzt.

Mit der Wiedereröffnung des Solebades soll das Lehrschwimmbecken in Stockum geschlossen werden. Das sei weiterhin für 2017 geplant, wie Badleiter Jürgen Thöne dem Bezirksausschuss mitgeteilt hat.

Mehr als zwei Drittel Energiekosten

Die laufenden Kosten des Beckens betragen nach seiner Rechnung rund 95.000 Euro pro Jahr exklusive Personal. Mehr als zwei Drittel davon sind Energiekosten. Dem gegenüber stehen rund 26.000 Euro, die das Bad pro Jahr von Schulen und Vereinen für die Nutzung einnimmt. Etwa 15.000 Schwimmer besuchen das Lehrschwimmbecken pro Jahr: „Von Montagmorgen bis Samstagmittag relativ proppe belegt“, fasste Thöne zusammen.

Bürgerversammlung steht bevor

Pläne für das Solebad noch unterm Deckmantel

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Das mehr als 50 Jahre alte Gebäude (Baujahr 1964) muss in den kommenden Jahren immer weiter saniert werden – darum sei es sinnvoll, das Becken zu schließen, wenn das Solebad renoviert ist. Über die Jahre müsste man Türen austauschen, neu dämmen, Beckenfliesen ausbessern sowie das Dach, sanitäre Anlagen und Heizungen erneuern.

Mögliche Kosten in Höhe von 600.000 Euro

In den nächsten zehn Jahren kämen so Kosten von mehr als 600.000 Euro zustande. Schon jetzt koste die normale Instandhaltung fast 12.000 Euro pro Jahr. „Jetzt wird im Lehrschwimmbecken nur noch repariert, was wirklich kaputt ist“, erklärte Jürgen Thöne.

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