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Leichtsinnigkeit verursacht Heckenbrand an der Breslauer Straße in Werne

Heckenbrand

Der leichtsinnige Umgang mit einem Gasbrenner zur Unkrautvernichtung löste einen Heckenbrand aus. Die Feuerwehr hatte zudem mit einem weiteren Problem zu kämpfen.

Werne

von Jörg Heckenkamp

, 03.07.2018
Leichtsinnigkeit verursacht Heckenbrand an der Breslauer Straße in Werne

Parkende Autos behinderten den Einsatz beim Heckenbrand an der Breslauer Straße. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Mit einem Gasbrenner hatte ein Anwohner der Breslauer Straße am Montagabend, 2. Juli 2018, beim Unkrautvernichten die Hecke des Nachbarn in Brand gesetzt. Erste Löschmaßnahmen leiteten Nachbarn mit Hilfe eines Gartenschlauchs ein, jedoch aufgrund der Brandausbreitung musste die Feuerwehr dennoch tätig werden.

Parkende Autos behinderten Feuerwehr-Fahrzeuge

Doch sie hatte Schwierigkeiten, den Einsatzort zu erreichen. Denn geparkte Autos, speziell in Kreuzungsbereichen, erschwerten es den Großfahrzeugen der Wehr, schnell zum Einsatzort zu gelangen.

Ein Trupp unter Umluft Atemschutz konnte mit einem C-Strahlrohr den Heckenbrand löschen. Die verbleibende Hecke sowie der verbrannte Teil der Hecke wurden mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Mehrere Büsche im Nahbereich wurden ebenfalls durch die Trupps vorsorglich kontrolliert und gewässert.

Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte mit dem Tanklöschfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug und der DLK. Des Weiteren war die Polizei an diesem Einsatz beteiligt.

Warnung vor Gasbrennern zur Unkrautvernichtung

In diesem Zusammenhang weist die Freiwillige Feuerwehr Werne erneut darauf hin, dass Schäden, die durch unsachgemäße Unkrautbeseitigung per Gasbrenner verursacht werden, im Falle eines Falles als grob fahrlässig ausgelegt werden können.

Feuer durch unsachgemäße Unkrautbeseitigung mit Hilfe von Brennern seien, so die Feuerwehr, zwischenzeitig eine Art „Klassiker“ geworden und führten oft zu hohen Schäden. Bei den derzeitigen hohen sommerlichen Temperaturen und der trockenen Umgebung können sich kleine Feuer schnell und unkontrolliert ausbreiten.

Jedes Jahr fallen durch diese Art der vermeintlich einfachen Beseitigung von Unkraut so Hecken, Carports und Gartenhütten zum Opfer. Auch das Überschlagen von Flammen in Wohnbereiche kann durch die Feuerwehr oft nur mit Mühe verhindert werden.

Daher empfiehlt die Feuerwehr, vom Einsatz solcher Brenner grundsätzlich abzusehen und konventionelle Arten der Unkrautbeseitigung zu bevorzugen.

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