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Lesekarawane schlug Zelte in Stockum auf

STOCKUM Ein großes Zelt war inmitten der Turnhalle Stockum aufgebaut. Drinnen war es mehr als gemütlich. Matten auf dem Boden sorgten für eine weiche Sitzgelegenheit, Kerzen und Lichterketten trugen zur Gemütlichkeit bei. Die Lesekarawane machte halt in der Kardinal-von-Galen-Grundschule.

Lesekarawane schlug Zelte in Stockum auf

Sunita, Natascha und Dennis (v.l.) lasen ihren Gästen eindrucksvoll die Geschichte vom kleinen Löwen, der nicht schreiben konnte, vor.

Nur Sunita, Dennis und Natascha saßen ein wenig erhöht und unterhielten ihre Gäste. Die Schüler der Klasse 2b haben an der Lesekarawane teilgenommen, die eine Woche in der Kardinal-von Galen Grundschule lief. Am Freitag dann präsentierten alle Teilnehmer, darunter Schüler aus den Klassen zwei, drei und vier das Gelernte. Ute Liekenbrock, Theaterpädagogin aus Münster, begleitete das Projekt, das von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendliteratur NRW durchgeführt wird.

„Bei der Lesekarawane geht es darum, die Kinder spielerisch ans Lesenüben heranzuführen und ihnen parallel beizubringen, gestaltend vorzulesen“, erklärt sie. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Kinder lernen wie sie unterhaltend vorlesen und gleichzeitig den Kontakt zu ihren Zuhörern halten. „Dafür eignen sich Tiergeschichten besonders gut“, erklärt die Theaterpädagogin. Logisch also, dass die Lesekarawanen-Teilnehmer mit der Geschichte des kleinen Löwen, der nicht schreiben konnte, eine adäquate Geschichte vortrugen.

Unterhaltsam, in verschiedenen Stimmlagen und mehr als betont. „Das geht vor allem bei dieser Geschichte sehr gut, da viele verschiedene Tiere dort vorkommen“, beschreibt Liekenbrock. In drei Durchgängen kamen Gäste, darunter Schüler aus den jüngeren Klassen und Kindergartenkinder am Freitagmorgen in den Genuss, die Geschichte des kleinen Löwen kennen zu lernen. Gelesen wurde wie gesagt von den Karwanen-Teilnehmern, die in mehrere Gruppen aufgeteilt wurden. „Normalerweise ist die Lesekarawane ein Projekt vor Dritt- und Viertklässler, aber hier in Stockum haben wir auch Zweitklässler darunter“, freute sich Liekenbrock.

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