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Basketball: 2. Regionalliga

LippeBaskets brechen wieder ein

Werne 30 gute Minuten waren auch gegen GV Waltrop zu wenig. Die LippeBaskets Werne mussten am Samstag wieder eine Niederlage hinnehmen.

LippeBaskets brechen wieder ein

Lukas Mersch (mit Ball) bereitete den Gastgebern aus Waltrop mit seinem hohen Tempo viele Probleme. Am Ende ging den LippeBaskets Werne aber erneut die Puste aus.

Zum wiederholten Mal mussten sich die LippeBaskets Werne in der 2. Basketball-Regionalliga nach dreißig bärenstarken Spielminuten im letzten Viertel geschlagen geben. In Waltrop unterlagen die Werner mit 69:79 (15:18, 22:24, 23:17, 19:10).

Im Duell der zwei sympathisierenden Teams aus Waltrop und Werne zeigte sich besonders vor dem Spiel die freundschaftliche Beziehung zueinander. Diese Freundschaft schien jedoch zu Spielbeginn auf dem Feld ausgelöscht zu sein. Beide Mannschaften schenkten einander nichts. Werne startete souverän ins Spiel und führte nach zwei erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen von Kapitän Frederic Meinert mit 6:0 und baute seine Führung in der Folge bis auf 10:2 aus.

Danach kam Waltrop, angeführt von dem ehemaligen Werner Spieler Thiemo Heptner, besser ins Spiel und übernahm zwischenzeitlich mit 11:10 sogar die Führung. In den letzten Minuten des ersten Viertels eroberten die Werner die Führung aber wieder zurück und gaben sie auch bis zur Halbzeitpause nicht mehr ab, nachdem die LippeBaskets eine starke Mannschaftsleistung zeigten und zu jeder Zeit den Takt vorgaben.

Waltrop-Coach spendet Lob

Hierfür ernteten sie auch vom Waltroper Trainer, Dejan Petrov, Lob: „Die LippeBaskets haben das Tempo sehr hochgehalten. Dagegen haben wir lange Zeit kein Mittel gefunden. Vor allem Lukas Mersch hat uns Probleme bereitet, er war immer einen Schritt schneller.“

Nach dem gewonnenen zweiten Viertel gingen die LippeBaskets mit einer 42:37-Führung in die Halbzeitpause. Dort schien der LBW-Trainer Christoph Henke die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team kam stark aus der Kabine und spielte weiter Tempobasketball. Nachdem die Gäste aus Werne zeitweilig mit Wurfpech zu kämpfen hatten, übernahm der weitaus erfahrenere Gastgeber schließlich wieder mit 60:59 die Führung. Dies brachte auch die zahlreichen Waltroper Fans ins Spiel, sie peitschten ihre Mannschaft weiter voran. doch die mitgereisten Werner Fans hielten bis zur letzten Minute lautstark dagegen.

Einbruch im letzten Viertel

Im letzten Viertel brachen die Werner, wie in einigen Spielen zuvor, ein und mussten einen 0:10-Lauf der Gastgeber hinnehmen. Trotz des immer deutlicher werdenden Rückstandes ließen sich die LippeBaskets auch beim Stand von 64:73 nicht unterkriegen und kämpften weiter. Jedoch wurde jede Aufholjagd wieder zunichtegemacht, denn die souverän spielenden Waltroper brachten ihre ganze Erfahrung auf das Spielfeld und trafen immer in den entscheidenden Situationen.

Am Ende mussten sich die LippeBaskets mit 69:79 geschlagen geben. Nach dem Spiel zeigte sich dann auch wieder die Freundschaft der beiden Teams. Die Mannschaften verabschiedeten sich ausgiebig und die Werner konnten nach der Niederlage bei einem Smalltalk auch schon wieder lachen.

Von beiden Trainern bekamen die Werner für ihre über dreißig Minuten starke Leistung ein Lob. Christoph Henke meinte nach dem Abpfiff: „Die Jungs haben stark begonnen, auch nach der Halbzeit gut weitergespielt. Der Bruch im Spiel kam wieder im letzten Viertel. Da hat Waltrop dann seine ganze Erfahrung ausgespielt. Es war trotzdem eine gute Teamleistung.“

Dejan Petrov, Trainer der siegreichen Gastgeber, lobte die Werner Leistung ebenfalls und war von der Spielweise der Werner durchaus angetan: „Das Tempo war immer hoch, jedoch ist im letzten Viertel die Wurfquote der Werner arg runtergegangen. Wenn sie so weiterspielen, werden sie weitere Siege einfahren. Hoffentlich ist das Rückspiel in Werne um einiges entspannter, wenn es hoffentlich bei beiden Teams nicht mehr um den Abstieg geht.“

LBW: Wiedey (4), Tilkiarids, Cramer (9), Leidag (4), Keilinghaus (2), Mersch (16), Meinert (12/2), König (5), Rupprecht (5), Brüggemann (4), Küper (7)

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