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Basketball: 2. Regionalliga

LippeBaskets mit Auswärtspleite bei Wulfen

WERNE Eine Woche vor dem Kellerduell gegen den TSV Hagen mussten die Werner eine deutliche 50:99-Niederlage beim Vizemeister BSV Wulfen hinnehmen. Nun müssen die LippeBaskets das Spiel schnell abhaken und den Blick auf das kommenden Wochenende richten.

LippeBaskets mit Auswärtspleite bei Wulfen

Stefan Pavleski (l.) fällt in der Vorbereitung der LippeBaskets vorerst aus. Ob sein Bänderriss bis zum Pokalspiel gegen Dortmund ausgeheilt ist, ist unklar.

Basketball: 2. Regionalliga BSV Wulfen – LippeBaskets 99:50 (26:20, 18:9, 24:6, 31:15)

Nach dem deutlichen 95:61-Sieg in der Vorwoche im Heimspiel gegen den RE Schwelm 2, mussten die LippeBaskets am Samstag beim Tabellenzweiten aus Wulfen antreten. Zu Spielbeginn schienen die Werner mit dem starken Gegner gut mithalten zu können und lagen nach dem ersten Viertel mit 20:26 in Rückstand.

In den zweiten zehn Minuten bot sich den Zuschauern jedoch ein anderes Bild. Die Wulfener punkteten und erzielten bis zur Halbzeitpause bereits sieben erfolgreiche Drei-Punkt-Würfe, während die LippeBaskets mit Wurfpech haderten. Keiner ihrer Distanzwürfe fiel in den Korb. Zudem verteidigten die Wulfener stark und ließen die Werner kaum zum Korb kommen, sodass diese bis zur Halbzeit nur 29 Punkte erzielten. Die Wulfener Trainerin Marsha Owusu Gyamfi zeigte sich trotzdem angetan von der Werner Spielweise „Werne hat sehr diszipliniert gespielt“, sagte Owusu Gyamfi.

Kein Glück aus der Distanz

Nach dem Seitenwechsel starteten die Gastgeber mit einem weiteren 7:0-Lauf und führten das erste Mal mit 20 Punkten, jedoch gaben sich die LippeBaskets nicht auf, sondern versuchten sich weiterhin gegen eine klare Niederlage zu wehren. Kapitän Frederic Meinert war glücklos aus der Distanz, zog jedoch zum Korb und verwandelte drei von vier Freiwürfen zum 32:54 (25. Minute). Bis zum Viertelende mussten die Werner noch weitere fünf Drei-Punkt-Würfe hinnehmen, sodass sie nach 30 Minuten mit 35:68 in Rückstand lagen.

In den letzten zehn Minuten stemmten sich besonders Niko Tilkiaridis und Timo Tübel gegen die drohende und deutliche Niederlage. In der starken Wulfener Verteidigung fand Tübel einige Lücken und wurde oft nur durch Fouls gestoppt. Auf Wulfener Seite fiel weiterhin beinahe alles in den Korb. So bauten die Gastgeber die Führung durch einen 31:15-Sieg im letzten Viertel weiter aus und scheiterten am Ende nur knapp am hundertsten Punkt.

Für Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets, war die Niederlage verschmerzbar: „Wulfen hat stark gespielt und ist verdient Vizemeister. Sie hatten heute eine starke Trefferquote und bei meinem Team haperte es vor allem am Zusammenspiel. In der kommenden Woche wollen wir das besser machen“, sagte Henke und gratulierte Owusu Gyamfi und dem BSV Wulfen zur Vizemeisterschaft hinter den unbezwingbaren Westfalen Mustangs.

Hagen verliert knapp

Am Ende war die Höhe der Niederlage nicht entscheidend. Der wichtigste Gegner im Abstiegskampf, der TSV Hagen, verlor sein Heimspiel gegen die ebenfalls im unteren Tabellenabschnitt liegenden Bochumer AstroStars II knapp mit 57:59. Somit kommt es am kommenden Wochenende zum Abstiegs-showdown, in dem der Tabellenneunte auf den Zehnten trifft.

Hagen und Werne liegen vor dem Spiel mit je sechs Siegen und 12 Niederlagen gleichauf. Jens König, Sportlicher Leiter der LippeBaskets, sagte: „Nun ist das Ergebnis aus dem Hinspiel nicht mehr wichtig. Wer gewinnt, hat einen Sieg mehr auf dem Konto. Es reicht, wenn wir mit einem Punkt gewinnen würden.“  

TEAM UND PUNKTE LBW: Wiedey, Tilkiaridis (1) , Cramer (6), Keilinghaus (7), Pavleski, Meinert (3), König (7), Brachhaus (2), Niehüser (2), Tübel (8), Voigt (8), Brüggemann (6)

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