Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Reportage

Mittendrin beim Aufbau der Sim-Jü-Kirmes

WERNE Beim Kirmesaufbau regnete es am Mittwoch in Strömen – bis einer seinen Hut aufsetzte. Wir waren dabei und haben Schausteller, Elektriker und den kirmeseigenen Wetterfrosch bei der Arbeit begleitet. Trotz des Wetters soll alles bis Samstag fertig sein.

Mittendrin beim Aufbau der Sim-Jü-Kirmes

Bevor der Kran das Schild an die richtige Stelle bringt, wird es sauber gemacht.

„Wenn der Elektriker seinen Hut aufsetzt, hört es auf zu regnen“, soll ein Schausteller einmal zu Klaus Feldmann gesagt haben. Eine weise Aussage, die sich am Mittwoch für einen kurzen Moment als wahr herausstellte. Als wir Elektriker Klaus Feldmann um 13 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Platz treffen, ist der Regen verschwunden. Und Feldmann lacht unter seiner schwarzen Kopfbedeckung.

Ist Klaus Feldmann gar der Glücksbringer für das Kirmes-Wetter am Wochenende? Nein, „ich bin hier nur der Elektriker“, sagt der 68-Jährige, als der Regen langsam nachlässt. Seit 30 Jahren sorgt er dafür, dass Werne zu Sim-Jü ordentlich unter Strom steht. Vor zehn Jahren dann wollte ihm ein Schausteller die zusätzliche Aufgabe als Wetterfrosch zuschieben. Darüber lacht Klaus Feldmann heute noch – und geht dann weiter Richtung Kurt-Schumacher-Straße. Er will uns etwas zeigen, das Herzstück der Elektrik sozusagen.

So verlief der Aufbau der Sim-Jü-Kirmes

Klaus Feldmann ist der "Mann mit Hut" - und zuständig für die Elektrik auf dem größten Volksfest an der Lippe. "Ich mache das schon seit Jahren", sagt er, als wir ihn am Mittwoch beim Aufbau auf dem Kurt-Schumacher-Platz treffen.
50 Stromkästen muss die Feldmann Elektronik GmbH bis Samstag anschließen. Der Verteilerkasten mit dem großen Kirmesplakat an der Kurt-Schumacher-Straße sei das Herzstück, sagt Klaus Feldmann.
Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.
Männer in Mänteln: Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.
50 Stromkästen muss die Feldmann Elektronik GmbH bis Samstag anschließen. Der Verteilerkasten mit dem großen Kirmesplakat an der Kurt-Schumacher-Straße sei das Herzstück, sagt Klaus Feldmann.
Auf dem Kurt-Schumacher-Platz bringen Aufbauhelfer am Mittwoch das große "Shake"-Schild an.
Es regnet in Strömen beim Aufbau der Sim-Jü-Kirmes. Das Wasser auf diesem Foto kommt allerdings aus dem Wasserschlauch, mit dem Vorarbeiter Sascha Petry am Mittwoch das große Schild für das Fahrgeschäft "Shake" sauber macht.
Wasser von allen Seiten: Der Regen allein reicht am Mittwoch nicht. Mit einem Wasserschlauch befreit Vorarbeiter Sascha Petry das Schild von Schmutz.
Ein riesiger Kran bringt das Schild in die richtige Position.
Jetzt fehlt nur noch der Scheinwerfer. Die Aufbauhelfer haben Mühe, den großen weißen Strahler festzuhalten, bevor der Kran ihnen die Arbeit abnimmt.
Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.

50 Stromkästen in Betrieb

Von den rund 50 Kästen, die die Feldmann Elektrotechnik GmbH für Sim-Jü anschließe, sei das der wichtigste, sagt der Fachmann und öffnet die Tür des großen Verteilerkastens mit dem schwarz-weißen Kirmesplakat. Hier fließt der Strom für den „Breakdance“, den „Wellenflieger“ und all die anderen großen Fahrgeschäfte, die am Wochenende ihre Runden drehen. Es regnet immer noch nicht, Klaus Feldmann hat seinen Hut auf – und verabschiedet sich wieder.

Zurück auf dem Kurt-Schumacher-Platz bereiten Aufbauhelfer gerade alles für den großen Höhenflug vor. Das riesige Schild, das „Shake“ seinen Namen gibt, soll in wenigen Minuten per Kran an die richtige Stelle gebracht werden. Vorher muss der Schmutz weg, den der Regen vom Vormittag wohl nicht abspülen konnte.

Nervenkitzel für Kirmesbesucher

Diese Fahrgeschäfte gibt es bei Sim-Jü 2016

WERNE Der Aufbau läuft und langsam tut sich etwas im Werner Stadtbild: Ab Samstag erwarten die Besucher der Sim-Jü 2016 Fahrgeschäfte unterschiedlichster Art. Aber was verbirgt sich hinter den Namen wie "X-Factor" und "High Impress"? Wir stellen die Attraktionen für dieses Jahr vor.mehr...

Regenmäntel im BVB-Look

„Ich habe heute schon zweimal meine Klamotten gewechselt“, sagt Vorarbeiter Sascha Petry, den Wasserschlauch in der Hand, mit dem er das Schild vom Dreck befreit. „Man arbeitet langsamer bei dem Wetter, aber bis Samstag sind wir fertig“, sagt er und lacht. Dann setzt der Kran an, hebt das Schild gen Himmel, der mittlerweile wieder grau ist.

Auf dem Kreisverkehr am Hagen stehen zwei Aufbauhelfer mit knallgelben Regenmänteln. Kein Zufall – ist ihr Chef doch BVB-Fan, wie er uns kurz vorher erzählt hat. Sie ziehen ihre Kapuzen auf, wir machen ein Foto, es regnet wieder. Klaus, setz doch bitte deinen Hut wieder auf!

Gewinner des Stadtmarketings






Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Förderprogramm

Werner Kitas könnten Geld für Sanierungen erhalten

WERNE In der Kita Lütkeheide tropft es durchs Dach, wenn es stark regnet. Ein neues Förderprogramm und ein neuer Vertrag könnten dazu führen, das diese Kita und eine weitere in Werne eine dringend benötigte Sanierung erhalten. Grundsätzlich ist es aber ein Kampf ums Geld.mehr...

Pünktlich zum Sim-Jü-Start

Derby am Freitagabend: Herbern gegen Werne

WERNE/HERBERN Der Countdown läuft für das "gefühlt erste Derby seit 30 Jahren", wie es Herbern-Trainer Holger Möllers nennt. Am Freitag ab 19.30 Uhr treffen in der Fußball-Landesliga der SV Herbern und der Werner SC aufeinander. Pünktlich zum Sim-Jü-Start will Liga-Neuling WSC die anstehenden Feiertage gebührend einläuten.mehr...

Mit Fotostrecken

Das war der Werner Familienflohmarkt 2017

WERNE Regenschirme, Pavillons und Plastikfolien: Die Händler auf dem Familienflohmarkt in der Werner Innenstadt trotzten am Samstag – so gut es ging – dem Regen. Der Stimmung hat das Wetter aber nicht geschadet. Wie sie war, zeigen wir in einer Fotostrecke.mehr...

Stress durch Miniermotten

Kurios: Kastanie im Steintorpark blüht im September

WERNE Wer sich die vielen Kastanien in Werne anschaut, meint, es sei schon frühzeitiger Spätherbst. Viele Blätter sind rot und vertrocknet. Das liegt an kleinen gefräßigen Tierchen, die derzeit optimale Bedingungen vorfinden. Einer Rosskastanie im Steintorpark haben sie besonders zugesetzt: Sie zeigt ungewöhnliche Stresssymptome.mehr...

Sanierungsarbeiten

Wernes Stadtmuseum bekommt ein dichtes Dach

WERNE Die Sanierung des Werner Stadtmuseums hat begonnen. Das Dach ist undicht - vor allem bei Sturm hebt der Wind die Dachziegel an, sodass Regenwasser ungehindert ins Gebälk gelangt. Die Schutzfolien, die das eigentlich verhindern sollen, sind mehrfach gerissen. In vier Wochen soll das Problem behoben sein.mehr...

Fest in alter Gaststätte

Bildband über historischen Evenkamp nun erhältlich

EVENKAMP Bauerschaft, Zechenkolonie, Stadtteil: Der Evenkamp hat viel erlebt. Dank der Hilfe von vielen Evenkämpern ein Bildband voller Geschichten über den Werner Stadtteil entstanden und nun erhältlich. Das feierten die Anwohner mit einem Fest in der ehemaligen Gaststätte.mehr...