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Nahversorgung Stockum: Aldi ist abgesprungen

STOCKUM Der Traum vom Nahversorgungszentrum in Stockum ist geplatzt. Spielverderber ist der Discounter Aldi. Er hat Projektentwickler Bruno Wojatschek eine Absage erteilt. Jetzt ist unklar, wie es weiter gehen soll.

Nahversorgung Stockum: Aldi ist abgesprungen

Ob das Nahversorgungszentrum Stockum tatsächlich so gebaut werden kann, wie es bislang geplant ist, hängt weitgehend vom Discounter Aldi ab. Entwurf: Projektentwicklung ProCom.

"Aldi ist abgesprungen", bestätigte Wojatschek. Die Begründung des Unternehmens: Aldi habe die Standorte in Werne unter anderem durch die Neubauten am Bahnhof und am Kaufpark sowie in der Nachbarstadt Hamm in jüngster Zeit deutlich gestärkt. Dadurch sei auch der Bedarf in Stockum abgedeckt.Vermutung: Aldi zieht sich komplett aus Stockum zurück   Von daher habe Aldi kein Interesse mehr an dem Nahversorgungszentrum. Es sei auch anzunehmen, dass sich Aldi nach Ablauf des Pachtvertrages für seinen jetzigen Standort im kommenden Jahr komplett aus der Gersteingemeinde zurückziehen werde, vermutet Bruno Wojatschek.

Netto will kommen

Dabei sollte Aldi einer der beiden wichtigsten Stützpfeiler des geplanten Nahversorgungszentrums auf dem Wenner-Gelände werden. Die zweite Basis und eine Ergänzung zum Discounter sollte ein Vollsortiment-Supermarkt bilden. Schon die Suche nach einem solchen Vollsortimenter hatte sich als äußerst schwierig erwiesen. Mehrere Interessenten Mehrere Interessenten, zuletzt Stroetmann und Bünting, waren abgesprungen. Immerhin hat sich die Edeka-Tochter Netto bereit erklärt, in dem Stockumer Nahversorgungszentrum einen Supermarkt zu betreiben. "Netto ist zwar kein ,echter' Vollsortimenter, kommt dem Angebot mit etwa 4000 Artikeln aber sehr nahe", erläutert Wojatschek.

Netto wolle sich auch weiterhin in Stockum ansiedeln; doch mit Netto allein, das stellt Wojatschek klar, könne das Nahversorgungszentrum nicht verwirklicht werden. Da auch keine Alternative zu Aldi in Sicht ist, sieht sich Bruno Wojatschek gezwungen, umzuplanen: "Wir werden wohl mehr Wohnungsbau realisieren müssen." Zahl der Wohneinheiten soll aufgestockt werden Ursprünglich waren im Rahmen des Projektes "Einkaufen und Wohnen" etwa 20 Wohneinheiten vorgesehen, nun soll die Zahl deutlich aufgestockt werden.

Ob dies indes die ideale Lösung ist, ob Alternativen in Frage kommen, das will Bruno Wojatschek in Gesprächen mit Verwaltung und Politik - die ersten haben bereits stattgefunden - klären.

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