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Wohnprojekt am Becklohhof

Neuer Entwurf für Mehrgenerationenhaus in Werne

Werne Für das geplante Mehrgenerationenhaus am Becklohhof in Werne gibt es einen neuen Entwurf. Wie soll es einmal aussehen auf dem Gelände, auf dem im Idealfall Menschen aus drei Generationen zusammenkommen? Damit der Name aber überhaupt das hält, was er verspricht, braucht es noch junge Leute.

Neuer Entwurf für Mehrgenerationenhaus in Werne

So sieht der neue Grundriss für das Projekt „Gemeinsam Wohnen an den Linden“ aus. Foto: Architekturbüro Thiel

Ein erster Entwurf des geplanten Mehrgenerationenhauses an der Ecke Becklohhof/Tenhagenstraße hatte keine breite Zustimmung bei den Mitgliedern des Vereins „Neues Wohnen in Werne“ gefunden. Ein neuer Entwurf des Architekturbüros Thiel aus Münster hat der Verein, der mittlerweile eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) gegründet hat, am Donnerstag dem Baudezernat der Stadt Werne vorgestellt – „es steht hinter dem Projekt“, versicherte Vereinsgründer und Vorsitzender Andreas Drohmann während einer kleiner Feierstunde am neuen Bauschild am Becklohhof.

Wie berichtet, ist auf dem Gelände neben der Kita St. Christophorus ein Mehrgenerationenhaus mit – Stand jetzt – vier Gebäuden und rund 30 Wohneinheiten geplant. 50 Menschen aus unterschiedlichen Generationen – so die Vorstellung der Mitglieder – sollen später einmal dort zusammenkommen: die Generation Ü60, Menschen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren und junge Leute, etwa Familien mit Kindern. Das Ziel sei eine Aufteilung zu jeweils einem Drittel.

Junge Menschen für Mehrgenerationenhaus gesucht

„Acht Wohnungen sind mittlerweile weg“, so Drohmann. Drei weitere seien in „recht festen Händen“. Viele ältere Leute hätten bereits Interesse an der innenstadtnahen Lage bekundet. Damit das Mehrgenerationenprojekt aber auch das hält, was sein Name verspricht, „suchen wir vor allem jüngere Menschen“, sagt Drohmann und hofft, dass sich junge Familien unter anderem durch die direkte Angrenzung an den Kindergarten angesprochen fühlen.

Auf dem Gelände selbst seien eine Spielwiese, ein Gemeinschafts-/Innenhof und eine Tiefgarage geplant. Bis Ostern sollen 80 Prozent der Wohnungen (Sozialwohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen) vom Markt sein. So zumindest lautet der Wunsch der Ideengeber.

Eine Infoveranstaltung findet am Dienstag, 16. Januar, um 19 Uhr im kleinen Saal des Kolpinghauses, Alte Münsterstraße 12, statt. Bis zu diesem Abend sollen auch die Preise/Mieten für die Wohnungen feststehen. Interessierte können sich per E-Mail an GWL@anders-bauen.net melden.

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