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Interview mit Triathlet

Nieberg: „Man startet ja nicht mit Hawaii“

WERNE Selten war der Ironman-Triathlon auf Hawaii medial so im Fokus wie in diesem Jahr. Dass wie so oft ein Deutscher am Ende als erster Eisenmann über die Linie ging, haben die Werner Triathleten spätnachts genau verfolgt. Mit Patrick Lange gewann zum wiederholten Male ein Deutscher den Ironman auf Hawaii. Für den Werner Triathlet Sebastian Nieberg ist der Ironman ein Pflichttermin.

Nieberg: „Man startet ja nicht mit Hawaii“

Der Werner Triathlet Sebastian Nieberg (r.), hier mit seinen Teamkollegen vom TV Werne, verfolgt den Ironman jedes Jahr am Fernseher.

Sebastian, wie haben Sie als Triathlet beim TV Werne den Ironman verfolgt?

Ich verfolge das jedes Jahr. Bei uns gab es eine Hawaiiparty und wir haben uns den Ironman mit Freunden komplett angeschaut.

Komplett? Wie lange hingen Sie vor dem Fernseher?

Die Übertragung startete ab 18.30 Uhr. Im Bett war ich gegen 3.30 Uhr. Wir haben im ZDF-Stream auf zwei Bildschirmen geschaut. Einer für das Rennen und einer mit den Zwischenzeiten.

Sehr professionell.

Wir wussten schneller, als die Kommentatoren, wer in welchen Zeiten unterwegs ist und waren unsere eigenen Experten. Eine ziemliche Freakshow. (lacht)

Und konnten Sie das Rennen frühzeitig vorhersagen?

Der Kanadier Lionel Sanders hatte angekündigt, zusammen mit Sebastian Kienle auf dem Rad Tempo zu machen, um die Läufer zu distanzieren. So kam es, aber dass Patrick Lange einen Rückstand von zehn Minuten aufholt, ist schon eine Geschichte.

Davon gibt es einige während eines Iron Man. Wie motivierend ist das?

Total motivierend. Da kann sich jeder was rausziehen. Sei es Sanders, der früher Drogen nahm. Sei es Jan Frodeno, der trotz Schmerzen weitermacht und mit viel Rückstand ins Ziel kommt. Ich war vor fünf Jahren während meiner Hochzeitsreise dort. 32 Grad, 80 Prozent Luftfeuchte, der starke Gegenwind. Das ist ein brutales Rennen.

Kann Triathlon in Deutschland boomen, oder ist der Sport zu speziell und anstrengend?

Als ich umgezogen bin, kannten meine neuen Nachbarn Triathlon gar nicht. Jetzt probieren es die Kinder und der Papa. Wir bemerken das gestiegene Interesse durchaus. Und man startet ja nicht mit Hawaii. Bei einem Volkstriathlon kann jeder für sich probieren, ob einem der Sport liegt.

Ihr Teamkollege Kamil Jablonski hat den Ironman zum ersten Mal verfolgt. Wie heiß hat ihn das gemacht?

Er ist unser heißestes Eisen im Feuer, wenn es darum geht, einen TVWler nach Hawaii zu bringen. Er hat keine Kinder, kann sich auf die Vorbereitung konzentrieren und hat die Geduld, das zu schaffen. Wir müssen Kamil eher ein bisschen bremsen, weil er sonst zu viel trainiert.

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