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Basketball 2. Regionalliga

Noch keine Party bei den Lippebaskets Werne

werne Der Zweikampf um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Regionalliga ist noch nicht entscheiden. Weder die LippeBaskets Werne noch die AstroStars Bochum II haben ihre Spiele gewonnen. Läuft doch wieder alles auf das direkte Duell am 24. März hinaus?

Noch keine Party bei den Lippebaskets Werne

Robin Brachhaus steuerte neun Punkte für die LippeBaskets gegen Bielefeld bei. Was fehlte bei den Wernern, waren die Punkte aus der Distanz. Foto: Isabell Michalski

Die Basketball-Herren der LippeBaskets Werne haben nach einem umkämpften Spiel bei der TSVE Bielefeld mit 80:93 verloren. Die Chance, den Klassenerhalt dingfest zu machen, war groß gegen Bielefeld. Der deutliche 86:57-Sieg im Hinspiel hätte Sicherheit geben müssen und die Nachricht, dass zuvor Bochum II mit 69:81 beim SVD Dortmund verloren hatte, hätte Motivation genug seien müssen. Es war klar, unabhängig vom eigenen Spiel, dass die LippeBaskets zwei Siege Vorsprung vor Bochum haben würden. Warum es nicht drei geworden sind, lag an der mangelnden Treffsicherheit der Werner aus der Distanz und am Gegner, der ebenfalls um den Ligaverbleib kämpfte.

Zum Spielbeginn schien beiden Teams der Ernst der Lage bewusst zu sein. Sie kämpften um jeden Ball und es entwickelte sich ein offenes, jedoch punktarmes Spiel. Die Mannschaften legten ihr ganzes Augenmerk auf die Defensive. Die LippeBaskets knackten die Verteidigung als zuerst. Nach drei Minuten lag der Gast mit 5:0 in Führung. Erst in der Folge fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel. Trotzdem gingen die Werner mit einer 17:14-Führung nach den ersten zehn Minuten vom Feld.

Werne bietet zu viele Lücken an

Nach den starken ersten Minuten verloren die Werner den Faden. Sie boten den Bielefeldern immer wieder Lücken in der Verteidigung an. Als der TSVE dann auch noch begann, aus der Distanz zu treffen, übernahmen die Gastgeber vollends die Kontrolle und lagen nach sechs erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen innerhalb von nur fünf Minuten plötzlich mit 34:26 vorn. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht bis zur Pause. Ein Zwischenspurt, und die LippeBaskets hatten sich auf 40:42 zurückgekämpft. Wenig später dann erneut leichte Ballverluste, bis Frederic Meinert mit einem Dreier auf 43:46 verkürzte. Pause.

Trotz des ausgeglichenen Ergebnisses zum Seitenwechsel mussten die Werner im zweiten Viertel ganze 32 Punkte hinnehmen. Das war für den Trainer der Bielefelder spielentscheidend: „Das zweite Viertel war stark. Da haben wir gezeigt, dass wir nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel unbedingt gewinnen und den Klassenerhalt sichern wollten“, sagte Emre Atsür.

Werner Wurfquote aus der Distanz schlecht

Nach dem Seitenwechsel hatten die Werner alle Möglichkeiten, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Dies gestaltete sich jedoch um einiges schwieriger als im Hinspiel, denn die Bielefelder versperrten den Weg zum Korb in fast jedem Angriff so geschickt, dass die Werner gezwungenermaßen aus der Distanz werfen mussten. Dabei verfehlten sie ein ums andere Mal das Ziel, sodass die Wurfquote aus dem Drei-Punkt-Bereich an diesem Abend ungewöhnlich niedrig für die LippeBaskets ausfiel – nur zwei Dreier standen zu Buche. Dem stimmte auch LBW-Coach Christoph Henke zu, der die gute Bielefelder Trefferquote aus der Distanz hervorhob. „Entscheidend war eine starke Trefferquote aus dem Dreierbereich von Bielefeld und eine gleichzeitig schwache eigene Quote“, stellte Henke heraus.

Keinen Zugriff in entscheidenden Phasen

Dennoch präsentierten sich die Werner weiter kämpferisch und holten den Rückstand bis auf wenige Punkte auf. Allerdings bekam das Henke-Team in den entscheidenden Phasen nicht den richtigen Zugriff aufs Spiel. So auch fünf Minuten vor dem Ende, als Lukas Mersch zunächst beherzt zum Korb zog und zum 71:75 traf. Der Konter der Gastgeber kam direkt und gnadenlos. Bis auf 93:80 zog Bielefeld davon und bejubelte den Klassenerhalt.

Für Christoph Henke war am Ende Bielefeld der verdiente Sieger. Sein Gegenüber Emre Atsür lobte die junge Werner Mannschaft vor allem für ihre kämpferische Leistung: „Gegen Werne zu spielen, ist immer hart. Diese Spiele sind sehr umkämpft.“

LippeBaskets: Wiedey (3), Tilkiaridis (2), Cramer (5), Leidag (5/1), Keilinghaus (5), Mersch (11), Meinert (9/1), König (7), Brüggemann (10), Voigt (14), Brachhaus (9)

Werne Wenn die LippeBaskets am Samstag in Bielefeld antreten, spielen beide Mannschaften um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Regionalliga. Den Gastgebern reicht dafür ein Sieg, Werne hingegen bräuchte Schützenhilfe.mehr...

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