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"Noroviren kein Grund zur Sorge"

WERNE Das in die Schlagzeilen geratene Norovirus hat nun auch das St.-Christophorus-Krankenhaus heimgesucht, aber: "Es besteht überhaupt kein Grund zur Sorge", versicherte gestern Pflegedirektor Ludger Risse.

"Noroviren kein Grund zur Sorge"

Pflegedirektor Ludger Risse widersprach den Gerüchten eine Noroviren-Epidemie im Werner St. Christophorus Krankenhaus.

Seinen Angaben zufolge gab es seit dem Wochenende in dem Hospital bei zehn Patienten den Verdacht, sie könnten sich mit dem Virus infiziert haben. "In sechs Fällen hat sich der Verdacht bestätigt", berichtete Risse weiter. Alle zehn Personen habe man in den Zimmern isoliert. Das seien zwar, wie sich im Nachhinein gezeigt habe, einige zu viel gewesen, "aber wir wollten kein Risiko eingehen."

"Keine Epidemie"

Vehement widerspricht er einem Gerücht über eine regelrechte Epidemie mit der Schließung großer Bereiche des Hauses: "Es ist keine einzige Station, erst recht keine Abteilung geschlossen worden." Im Übrigen seien die ersten Patienten schon wieder entlassen worden, neue Fälle habe es nicht gegeben.

"Dass das Norovirus in einem Krankenhaus auftritt, ist inzwischen ein völlig normaler Vorgang", erklärte Ludger Risse. Der Erreger habe sich insgesamt immer weiter ausgebreitet und sei in Werne jetzt auch nicht zum ersten Male nachgewiesen.

Gründliches Händewaschen

Das Virus verbreite sich wie z.B. auch ein Schnupfen durch Tröpfcheninfektion, aber auch durch menschliche Ausscheidungen. Deshalb habe man allen Patienten des Krankenhauses empfohlen, sich nach dem Toilettengang besonders gründlich die Hände zu waschen. Weitere Maßnahmen seien nicht notwendig gewesen.

Wie das Norovirus ins Krankenhaus "eingedrungen" ist, konnte Risse nicht so ganz konkret sagen. Einige der Patienten seien bereits mit den Anzeichen der Erkrankung eingeliefert worden, bei zwei Personen sei nicht ganz ausgeschlossen, dass sie irgendwo und irgendwie im Krankenhaus selbst infiziert haben.

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